Korrespondierende Mitglieder: Vorgänge zu den Wahlen 1984-1987
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AdK-O 3997
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 08. Querschnittsabteilungen (Int. Beziehungen/Justiziar/Sicherheitsinspektor) >> 08.3. Mitglieder, Meisterschüler, Personal >> 08.3.1. Mitglieder >> 08.3.1.2. Korrespondierende Mitglieder
1984 - 1987
Enthält: - Mitteilung der Sektion Musik (Egon Rubisch) über die Diskussion zur Wahl von Luu Huu Phuoc, beiliegend: biographische und werkbezogene Angaben über den vietnamesichen Komponisten, 1984 - Schreiben an das Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten, betr. Bitte um Informationen über den algerischen Maler Fares Boukhatem (Wahlvorschlag von Wieland Förster), Empfehlung des Ministeriums für Zurückstellung der Wahl von Fares Boukhatem, 1985 - Schreiben an die DDR-Botschaften in Ekuador, Mitteilungüber die beabsichtigte Wahl von Osvaldo Guayasamin, Information der Botschaft für Bereitschaft von Osvaldo Guaysamin, Februar-März 1986 - Schreiben an die DDR-Botschaft in der Schweiz, Mitteilung über die beabsichtigte Wahl von Adolf Muschg, Information der Botschaft über skeptische Haltung von Adolf Muschg hinsichtlich seiner Wahl zum Akademiemitglied, Schreiben an die Botschaft mit zusätzlichen Erklärungen zur Wahl von Adolf Muschg, April 1986 - Vermerk von Roselene Willumat über Zustimmung der chinesichen Botschaft in der DDR zur Wahl des Malers Li Keran, März 1986 - Schreiben an Peter Rühmkorf, Bitte um Zustimmung zu seiner Wahl zum Akademiemitglied, 1986 - Begründungen von Werner Klemke für die Wahl von Pieter Brattinga, Georg Eisler (Vorschlag von Willi Sitte), Osvaldo Guaysamin (Vorschlag von Herbert Sandberg), Horst Janssen (Vorschlag von Wieland Förster und Werner Stötzer), Li Keran, Boris Ugarow und Micá Popovic (gezeichnet von Harri Nündel), 1985-86 - Begründungen von Gerhard Scheumann für die Wahl von Juri Grigorowitsch (Vorschlag von Lilo Gruber), Wole Soyinka (Vorschlag von Friedo Solter), Margarethe von Trotta (Vorschlag von Heiner Carow), [1985] - Begründungen von Helmut Baierl für die Wahl von Ernest Cardenal, von Benito Wogatzki für Daniil Granin (Vorschlag von Alfred Wellm, Peter Hacks und Stephan Hermlin), von Christa Wolf für Ernst Jandl (Vorschlag von Stephan Hermlin und Peter Hacks), von Günter de Bruyn für Walter Jens (Vorschlag von Stephan Hermlin, Günther Rücker und Peter Hacks), von Wolfgang Kohlhaase für Jannis Ritsos (Vorschlag von Christa Wolf), für Tadeusz Rózewicz (Vorschlag von Stephan Hermlin), von Günter Görlich für Peter Rühmkorf (Vorschlag von Stephan Hermlin), von Wolfgang Kohlhaase für Michel Tournier (Vorschlag von Stephan Hermlin), [1985] - Begründungen von Siegfried Matthus und Georg Katzer für die Wahl von Manuel Enriquez, von Siegfried Matthus für Luu Huu Phuoc, von Siegfried Matthus und Eberhard Rebling für Aribert Reimann, von Siegfried Matthus und Johann Cilensek für Alfred Schnittke, 1985 - Telegramme an die neuen Mitglieder und die entsprechenden DDR-Botschaften mit Information über die Wahl, Juli 1986 - Telegramm der DDR-Botschaft in Moskau, Information über die Überrreichung der Mitgliedsurkunde Juri Grigorowitsch, Februar 1987
Abteilung Internationale Beziehungen
1 Mappe, 85 Bl.;
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:06 MEZ
Hierarchie
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