v. Friesenhausen (zu Belle und Maspe)
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L 52 F 1
L 52 Lippischer Adel
Lippischer Adel >> 6. Buchstabe F
1537-1631
Enthaeltvermerke: enthält v.a.: Zeugenvernehmung in Sachen Beileidigung des Johann Sweder durch Johann v. Friesenhausen vor dem Drost zu Blomberg, Cord v. Mengersen; zahlreiche hohe Schuldforderungen an Familienmitglieder ( z.B. Martin v. Afflen/Paderborn); kleinere Schuldforderungen der Familie; Kontributionsrückstände; Sühnegeldzahlung der Johann und Hermann v. Friesenhausen; Aussteuerforderungen und Eheverträge; Überfall durch die v. Friesenhausen vor Blomberg auf den Cort Schleuter aus Ruensiek sowie weiterer Überfall auf den Steinheimer Bürger Johann Reinicke Moller und weitere "Excesse"; innerfamiliäre vertragliche Regelung btr. die Höfe zu Maspe; Arrestierung der v. Friesenhausenschen Güter im Amt Blomberg; Grenzstreitigkeiten mit dem Hofrichter Christoph v. Donop am "Esenberg" zu Brokhausen; mehrfache Unpflichten der Christoph und Anton v. Friesenhausen; Entmeierungsversuche (Bauernlegen) der v. Friesenhausen in Brunsiek; Beschwerde des Christoph v. Friesenhausen über die streunenden Jagdhunde seines Vetters Heinrich v. Grone; mehrere Empfehlungschreiben für Christoph v. Friesenhausen als Edelknabe zu dienen; Besitzstreitigkeiten und Schuldforderungen zw. den Brüdern Christoph und Friedrich v. Friesenhausen; Verkauf umfangreicher Liegenschaften in und um Blomberg
Adel
1 Karton
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:50 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Ostwestfalen-Lippe
- Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Archivtektonik)
- 1. Landesarchiv NRW Abteilung Ostwestfalen-Lippe (Tektonik)
- 1.1. Land Lippe (bis 1947) (Tektonik)
- 1.1.2. Verwaltung, Justiz (Tektonik)
- 1.1.2.2. Allgemeine und innere Verwaltung (Tektonik)
- 1.1.2.2.1. Zentrale Verwaltung (Tektonik)
- Lippischer Adel (Bestand)
- 6. Buchstabe F (Gliederung)