Nikolaus Zund, Kaplan am St. Katharinen-Altar in Ravensburg in der Leutkirche unter der Stegen hat mit Zustimmung des Rats von Ravensburg einen Tauschvertrag ("Wechsel") mit Hans Stroppel, Kaplan des Altars bei der Nebentür in der Leutkirche, geschlossen über einen Ewigzins von 1 lb d Konstanzer Münze aus Johann Stroppels Haus, das dem Altar des Ausstellers gehört. Für dieses Pfund und das Haus sollten dem Aussteller der Altarist an der Nebentür, Frau Mechthild Bosserin, Henni Humpis und Frick Gäldrich, Bürger von Ravensburg, folgende Zinsen und Ehaften geben: je 8 ß d und die Ehafti vom Haus des alten Schotlers im Ölswang und dem Haus Utz Bischofs, die Ehafte ohne Zins vom Haus Heinz Schühlis sowie die Ehaften von den Häusern Oswald des Türlers und Stäheli Kamensetzers, 2 ß und die Ehafti vom Haus Utz Bernharts, 2 ß und 6 ß vom Wiesflecken Hans des Binders und von "des Schribers des Metzigers" Garten bei dem Ziegelhaus 2 ß und die Ehafti.
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Nikolaus Zund, Kaplan am St. Katharinen-Altar in Ravensburg in der Leutkirche unter der Stegen hat mit Zustimmung des Rats von Ravensburg einen Tauschvertrag ("Wechsel") mit Hans Stroppel, Kaplan des Altars bei der Nebentür in der Leutkirche, geschlossen über einen Ewigzins von 1 lb d Konstanzer Münze aus Johann Stroppels Haus, das dem Altar des Ausstellers gehört. Für dieses Pfund und das Haus sollten dem Aussteller der Altarist an der Nebentür, Frau Mechthild Bosserin, Henni Humpis und Frick Gäldrich, Bürger von Ravensburg, folgende Zinsen und Ehaften geben: je 8 ß d und die Ehafti vom Haus des alten Schotlers im Ölswang und dem Haus Utz Bischofs, die Ehafte ohne Zins vom Haus Heinz Schühlis sowie die Ehaften von den Häusern Oswald des Türlers und Stäheli Kamensetzers, 2 ß und die Ehafti vom Haus Utz Bernharts, 2 ß und 6 ß vom Wiesflecken Hans des Binders und von "des Schribers des Metzigers" Garten bei dem Ziegelhaus 2 ß und die Ehafti.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III U 5
05160
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 522 III Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III
Weingarten, Benediktinerkloster: Urkunden III >> Urkunden >> 13. und 14. Jahrhundert
1382 Juni 11 (an sant Barnabas tag)
15 x 30,4 (Höhe x Breite)
Urkunden
Deutsch
Ausstellungsort: Ravensburg
Aussteller: Nikolaus Zund, Kaplan am St. Katharinen-Altar in der Leutkirche zu Ravensburg
Empfänger: Hans Stroppel, Kaplan des Altars bei der Nebentür in der Leutkirche daselbst
Siegler: Aussteller, Ital Humpis, Stadtammann, Klaus Richlisrüti, Bürgermeister in Ravensburg, Ulrich Marti, Leutpriester zu St. Christina und Dekan des Kapitels zu Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 S., 3 eingenäht, 1 abg.
Aussteller: Nikolaus Zund, Kaplan am St. Katharinen-Altar in der Leutkirche zu Ravensburg
Empfänger: Hans Stroppel, Kaplan des Altars bei der Nebentür in der Leutkirche daselbst
Siegler: Aussteller, Ital Humpis, Stadtammann, Klaus Richlisrüti, Bürgermeister in Ravensburg, Ulrich Marti, Leutpriester zu St. Christina und Dekan des Kapitels zu Ravensburg
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 S., 3 eingenäht, 1 abg.
Bernhart, Utz
Binder, Hans
Bischof, Utz
Bosser, Mechthild
Gäldrich, Frick
Humpis, Ital; Stadtammann, ca. 14./15. Jh.
Kamensetzer, Stäheli
Marti, Ulrich; Leutpriester
Metziger, Einwohner von Ravensburg
Schotler, d.A.
Schühli, Heinz
Stroppel, Johann
Stroppel, Johannes, Kaplan
Türler, Oswald
Zund, Nikolaus, Kaplan
Konstanz KN; Währung
Ravensburg RV; Bürgermeister
Ravensburg RV; Einwohner
Ravensburg RV; Kapitel, Dekan
Ravensburg RV; Leutkirche, Altäre
Ravensburg RV; Rat
Ravensburg RV; St. Christina, Leutpriester
Ravensburg RV; St. Katharinen-Altar
Ravensburg RV; Stadtammann
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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