Paul Eriber, des Bischofs Leonart Stadtrichter zu Passau, stellt Stephan Liechtenwald, Bürger zu Passau, einen Gerichtsbrief aus über dessen rechtmäßigen Kauf eines Eckhauses in Passau, gelegen zu Stadel gegenüber dem Kloster Niedernburg und neben dem Häuslein des Schuch, von Hanns Velber, Bürger zu Passau. Gerichtsbeisitzer und Zeugen: Peter von Pernaw, Bürgermeister; Thoman Seibelstorffer; Hanns Durnaicher; Niclas Presnitzer; Lienhart Schuel; Chunrad Khern; Ulrich Reinhart; Sigmund Ehrer; Anndre Kern; Hanns Stainhauff; Conrad Tettenhaymer; Anndre Lennghaimer; Lienhart Pogner, alle Bürger zu Passau;. Vorsprechen: Gorig Rat und Eberhart Ritzinger. S: Paul Eriber, Stadtrichter zu Passau
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Paul Eriber, des Bischofs Leonart Stadtrichter zu Passau, stellt Stephan Liechtenwald, Bürger zu Passau, einen Gerichtsbrief aus über dessen rechtmäßigen Kauf eines Eckhauses in Passau, gelegen zu Stadel gegenüber dem Kloster Niedernburg und neben dem Häuslein des Schuch, von Hanns Velber, Bürger zu Passau. Gerichtsbeisitzer und Zeugen: Peter von Pernaw, Bürgermeister; Thoman Seibelstorffer; Hanns Durnaicher; Niclas Presnitzer; Lienhart Schuel; Chunrad Khern; Ulrich Reinhart; Sigmund Ehrer; Anndre Kern; Hanns Stainhauff; Conrad Tettenhaymer; Anndre Lennghaimer; Lienhart Pogner, alle Bürger zu Passau;. Vorsprechen: Gorig Rat und Eberhart Ritzinger. S: Paul Eriber, Stadtrichter zu Passau
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden, BayHStA, Kloster Passau-Niedernburg Urkunden 490
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden
Kloster Passau-Niedernburg Urkunden >> 1401-1500
1446 Juni 27
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: anhangendes Siegel.
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an montag vor sannd Peter und sannd Pauls tag der heiligen zwelifboten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1446
Monat: 6
Tag: 27
Überlieferung: Original
Sprache: dt.
Ausstellungsort: Passau
Originaldatierung: an montag vor sannd Peter und sannd Pauls tag der heiligen zwelifboten.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1446
Monat: 6
Tag: 27
Stainhauff: Hans \ Bg.z.P.
Tettenhaimer: Conrad, Bg.z.P.
Lenghaimer: Andre, Bg.z.P.
Pogner: Lienhart, Bg.z.P.
Rat: Gorig, Vorsprech
Ritzinger: Eberhart, Vorsprech
Erber: Paul \ Richter zu Passau
Laiming: Leonhard von, Bischof von Passau
Liechtenwald: Stephan, Bg.z.P.
Velber: Hans \ Bg.z.P.
Pernau: Peter von, Bürgermeister zu Passau
Seiberstorfer: Thoman \ Bg.z.P.
Dürrenaicher: Hans \ Bg.z.P
Presnitzer: Niclas, Bg.z.P.
Schuel: Lienhart, Bg.z.P.
Kern: Chunrad, Bg.z.P.
Reinhart: Ulrich, Bg.z.P.
Ehrer: Sigmund, Bg.z.P.
Kern: Andre, Bg.z.P.
Passau (krfr.St.), Hochstift: Bischöfe \ Leonhard von Laiming
Passau (krfr.St.): Bürger
Passau (krfr.St.): Bürgermeister
Passau (krfr.St.): Richter
Gerichtsbrief
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:36 MESZ