Publikation: Dokumentarische Biographie Arnold Schönbergs (Arbeitstitel, nicht realisiert) und Beziehungen zu Luigi und Nuria Nono, 1977-1981
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AdK-O 5980
AdK-O Akademie der Künste (Ost)
Akademie der Künste (Ost) >> 06. Sektion / Wissenschaftlichen Abteilung Musik >> 06.4. Forschungs- und Öffentlichkeitsarbeit, Archive, Arbeitsgruppen >> 06.4.2. Forschungen, Publikationen, Gutachten
1977 - 1981
Enthält: u.a.: - Schreiben von Siegfried Matthus und Dietrich Brennecke an Heinz Schnabel, betr. Vorbereitung der Schönberg-Biographie und Kontakte zum Deutschen Verlag für Musik Leipzig, Juni 1977 - Konzeptionsentwurf: Arnold Schönberg – Leben und Werk in Dokumenten, Juli 1977 - abschrift eines schreibens von Nuria Nono an Christa Müller, Zustimmung zur Konzeption, Oktober 1977 - Vermerk von Dietrich Brennecke, betr. Unstimmigkeiten zwischen den beiden vorgesehenen Herausgebern Mathias Hansen und Christa Müller, Oktober 1977 - Vorvertrag mit dem VEB Deutschen Verlag für Musik, betr. Erarbeitung der „Schönberg-Dokumentation“ durch die Akademie, herausgegeben durch den Verlag für Musik, 20.6.1978 - Dietrich Brennecke, Stellungnahme: Brief von Nuria Nono vom 20. März 1980 an die Akademie - Dietrich Brennecke, Vermerke: Geplante Aufführung von Luigi Nonos „como una ola de fuerza y luz“ durch die Dresdner Philharmoniker unter Herbert Kegel; Kompositionsauftrag des TiP an Luigi Nono [Ablehnung seines Textvorschlages „Friedrich Hölderlin ‚Colomb’“ durch die Leitung des Tip], April 1980 - Egon Rubisch: Stellungnahme zur rechtlichen Behandlung von Fragen der Veröffentlichung noch nicht veröffentlichter Schriftwerke ausländischer Autoren aus ausländischem Besitz, April 1980 - Heinz Schnabel: Bericht über ein Gespräch mit dem Korrespondierenden Mitglied Luigi Nono und Frau Nuria Nono in Venedig am 3.5.1980 [betr. Herausgabe der Schönberg-Dokumentation und Kritik des Ehepaars Nono am Manuskript der Publikation] - Schreiben von Mathias Hansen an Nuria Nono, Stellungnahme zu deren Ablehnung des Text-Teils, Mai 1980 - Schreiben von [Mathias Hansen] an Siegfried Matthus, betr. Herausgabe der Publikation und Wiedergabe von Gesprächen mit Hermann Kant und Konrad Wolf, Mai 1980 - Schreiben von Siegfried Matthus an Dietrich Brennecke, betr. u.a. Kontroverse mit dem Ehepaar Nono, o.J. - Heinz Schnabel: Entwurf eines Briefes an Nuria und Luigi Nono, Mai 1980 - Unterlagen über die Vorbereitung einer Reise von Helga Kahler nach Venedig, betr. Übergabe von Bild- und Fotomaterial an das Ehepaar Nono, Mai 1980 - Abschrift eines Schreibens von Nuria Nono, betr. u.a. Einladung von Christa Müller nach Venedig, August 1980 - Vermerk, o.V.: Akademie-Publikation über Arnold Schönberg, Dezember 1980 [betr. weitere Verhandlungen mit Nuria Nono nach der „Republikflucht“ von Christa Müller] - Vorgang, betr. Recherchen von Manfred Grabs in der Österreichischen Nationalbibliothek nach Dokumenten von und über Arnold Schönberg, Februar-April 1981 Darin: - Wissenschaftliche Abteilung Musik: Einschätzung der Schönberg-Ausstellung und –Veranstaltungen, 1.2.1977
Musik / Wissenschaftliche Abteilung
Akte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Rechte beim Datengeber klären
02.12.2025, 11:07 MEZ
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