Kläger: Cosmus von der Thosen (Doese), Claus Timme, Lambert Bene (Bohne), Georg Schwarte, Matthäus Stockfleth, Thomas Voßbringk, Hein Dornemann, Carsten Stuer, Otto Wilke, Friedrich Schroder, Johann Mu(e)gge, Bertold Köpke, Erich Bremer, Karsten (Hermanns Sohn) Mattfeldt, Titke Peters, Jacob Wildeshausen, Paul Wilde, Lüder Sev(er)inghausen, Berndt Germers, Johann Winkelmann, Peter Welter, Steffen Krohn, Martin Kroger, Hans Leising, Hermann vom Grave, Heinrich Lütkens, Jacob Lüders, Heinrich Büting, Johann Semmelhake, Curt Bartold, Hans (Everdts Sohn) Ossenbeke und Jochim Michels, beziehungsweise deren Erben, Witwen, Kinder und Vormünder, sämtlich Bürger zu Stade, und als Nebenkläger der Rat der Stadt Stade.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Citationis super iniuriis...et mandati de restituendo cum clausula, nunc (1610) restitutionis in integrum; Schadensersatzforderungen der Kläger gegen den Beklagten, der in den Jahren 1555-1559 die Elbe zwischen Stade und der Nordsee durch Kriegsschiffe hatte sperren lassen und Stader Schiffe mit Malz-, Getreide-, Essig-, Käse- und Bauholz-Ladungen gewalttätig beschlagnahmt hatte
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Kläger: Cosmus von der Thosen (Doese), Claus Timme, Lambert Bene (Bohne), Georg Schwarte, Matthäus Stockfleth, Thomas Voßbringk, Hein Dornemann, Carsten Stuer, Otto Wilke, Friedrich Schroder, Johann Mu(e)gge, Bertold Köpke, Erich Bremer, Karsten (Hermanns Sohn) Mattfeldt, Titke Peters, Jacob Wildeshausen, Paul Wilde, Lüder Sev(er)inghausen, Berndt Germers, Johann Winkelmann, Peter Welter, Steffen Krohn, Martin Kroger, Hans Leising, Hermann vom Grave, Heinrich Lütkens, Jacob Lüders, Heinrich Büting, Johann Semmelhake, Curt Bartold, Hans (Everdts Sohn) Ossenbeke und Jochim Michels, beziehungsweise deren Erben, Witwen, Kinder und Vormünder, sämtlich Bürger zu Stade, und als Nebenkläger der Rat der Stadt Stade.- Beklagter: Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Citationis super iniuriis...et mandati de restituendo cum clausula, nunc (1610) restitutionis in integrum; Schadensersatzforderungen der Kläger gegen den Beklagten, der in den Jahren 1555-1559 die Elbe zwischen Stade und der Nordsee durch Kriegsschiffe hatte sperren lassen und Stader Schiffe mit Malz-, Getreide-, Essig-, Käse- und Bauholz-Ladungen gewalttätig beschlagnahmt hatte
211-2_T 33 Teil 1
T 1705
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> T
1569-1615
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Julius Marth (1569). Dr. Malachias Ramminger (1582). Dr. Erhardt Kalt (1588). Nebenbeklagter: Dr. Johann Jacob Kremer (1588). Beklagte: Dr. Alexander Reiffstock (1569). Dr. Johann Gödelmann (1577).- Instanzen: 1. Reichskammergericht 1569-1615.- Darin: Kommissionsbericht von 1581 des Heirnich Tiling, oldenburgischer Rat, und des Joachim Reiche, dänischer Rat und Syndicus des Domkapitels zu Lübeck, enthaltend zahlreiche Zeugenaussagen von Schiffern, Seeleuten, Kaufleuten und Brauern in Stade, Emden und Hamburg, in Holstein und im Lande Kehdingen; Kommissionsbericht von 1586 des Lt. Johann Kleye, Senior des Domkapitels zu Hamburg.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11392 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:57 MEZ