Mainz, 1615.09.29. (Richter Hettisch). Der B. und Handelsmann Bartholomäus Dreitz u.s.Fr. Margreth bekunden, daß ihnen die Vormünder (Herr Hans Jakob Waltman und Johann Mertz, Gasthalter zur Goldenen Krone) der nachgelassenen Kinder Georg Götzels 100 Philippstaler in specie geliehen hat, verzinslich auf Michaeli. Unterpfand: Ihr Haus zum Eberhelm, am Neuen Turm, oben an Endres Beck, Schwarzfärber, vorn an der gemeinen Gasse, zinst 16 ß dem Domstift und ist der Bruderschaft des Domstifts für 150 fl. verpfändet. Z.: Walter Weicker, Ratsherr, und Dieter Weicker, Gebrüder.
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Mainz, 1615.09.29. (Richter Hettisch). Der B. und Handelsmann Bartholomäus Dreitz u.s.Fr. Margreth bekunden, daß ihnen die Vormünder (Herr Hans Jakob Waltman und Johann Mertz, Gasthalter zur Goldenen Krone) der nachgelassenen Kinder Georg Götzels 100 Philippstaler in specie geliehen hat, verzinslich auf Michaeli. Unterpfand: Ihr Haus zum Eberhelm, am Neuen Turm, oben an Endres Beck, Schwarzfärber, vorn an der gemeinen Gasse, zinst 16 ß dem Domstift und ist der Bruderschaft des Domstifts für 150 fl. verpfändet. Z.: Walter Weicker, Ratsherr, und Dieter Weicker, Gebrüder.
U / 1615 September 29 (in 5 / 24)
Urkundenbestand
Urkundenbestand >> Urkunden, Kopialüberlieferung Bestand 5 (Stadtgericht)
29.09.1615
Stadtgericht Mainz
In 5 / 24, fol. 167 r.
Urkunden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 09:30 MESZ