Ratke Jarckstorp (Jerckstorp), wohnhaft zu Bokel, bekundet, daß er Clawes Wyben, wohnhaft zu Nortorf, eine Wiese in der Bokeler Feldmark, die "Roschwische" genannt, für 78 Mark verkauft und ihm auf dem Nortorfer Kirchhof "Erfsegel und Wynkoep", gesegnet und "gestavet" von Markus Moller und abgefunden von Enwolt Voss, gegeben hat. Zeugen: Timme Röwedder zu Schülp im Kirchspiel Nortorf, Jochim Dosen zu Oldenhütten ("thor Hutten"), Hinrick Delleffes, Markus Wysen, Olde Hans Wyben, Junge Hans Wyben, Clawes Götsches, Markus Reimers, sämtlich zu Nortorf, und Hans Jarckstorp zu Bokel. Die vier Kirchgeschworenen sind gebeten die Urkunde mit dem Kirchspielsiegel zu besiegeln. Der Vertrag ist 1598 November 5 (Sonntags vor Martini) geschlossen, aber erst 1604 August 19 beurkundet und besiegelt worden.
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Ratke Jarckstorp (Jerckstorp), wohnhaft zu Bokel, bekundet, daß er Clawes Wyben, wohnhaft zu Nortorf, eine Wiese in der Bokeler Feldmark, die "Roschwische" genannt, für 78 Mark verkauft und ihm auf dem Nortorfer Kirchhof "Erfsegel und Wynkoep", gesegnet und "gestavet" von Markus Moller und abgefunden von Enwolt Voss, gegeben hat. Zeugen: Timme Röwedder zu Schülp im Kirchspiel Nortorf, Jochim Dosen zu Oldenhütten ("thor Hutten"), Hinrick Delleffes, Markus Wysen, Olde Hans Wyben, Junge Hans Wyben, Clawes Götsches, Markus Reimers, sämtlich zu Nortorf, und Hans Jarckstorp zu Bokel. Die vier Kirchgeschworenen sind gebeten die Urkunde mit dem Kirchspielsiegel zu besiegeln. Der Vertrag ist 1598 November 5 (Sonntags vor Martini) geschlossen, aber erst 1604 August 19 beurkundet und besiegelt worden.
LASH, Urk.-Abt. 150.14 Nr. 2
Urk.-Abt. 150.14 Holsteinische Propstei- und Pfarrarchive, jüdische Gemeindearchive: Kirchengemeinde Nortorf
Urk.-Abt. 150.14 Holsteinische Propstei- und Pfarrarchive, jüdische Gemeindearchive: Kirchengemeinde Nortorf >> 1 Urkunden
1604
Enthält: Ausfertigung, geschrieben von Mag. Samuel Meiger, Pergament, niederdeutsch, Siegel an Pergamentstreifen fehlt Rückschrift (von späterer Hand): Jurgen Reimer d. 19. Januar ANNO 1715
Verzeichnung
1604 August 19
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.01.2026, 13:01 MEZ