Klage des Everhard von Clevorn ./. die Witwe Bürgermeister Lambert Buck zu Sintering, geb. Maria Bischoping und deren Kinder, vertreten durch ihren Vormund Ratsherrn Egbert Travelman zu Ebbeling. Die Mutter des Lambert Buck, die Großmutter des Klägers, Witwe Eberhard Buck zu Sintering, geb. Johanna von Burse, hat ihrer Enkelin Klara Clevorn, Schwester des Klägers, Stiftsjungfer zu Rengering, 100 Thaler vermacht.
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Klage des Everhard von Clevorn ./. die Witwe Bürgermeister Lambert Buck zu Sintering, geb. Maria Bischoping und deren Kinder, vertreten durch ihren Vormund Ratsherrn Egbert Travelman zu Ebbeling. Die Mutter des Lambert Buck, die Großmutter des Klägers, Witwe Eberhard Buck zu Sintering, geb. Johanna von Burse, hat ihrer Enkelin Klara Clevorn, Schwester des Klägers, Stiftsjungfer zu Rengering, 100 Thaler vermacht.
B-C Civ, 2354
B-C Civ Causae Civiles (Zivilprozessakten)
Causae Civiles (Zivilprozessakten) >> 1601-1700
1606
Enthält: Die Forderung, die Lambert Buck als Erbe bezahlen musste, ist dem Kläger abgetreten. Die Schwester des Klägers Christine und Gertrud Clevorn hatten gleichfalls Vermächtnisforderungen (wegen ihres + Bruders Rudolf ?) an Lambert Buck; auch diese sind dem Kläger abgetreten. Kläger macht diese jetzt geltend, verlangt ferner Rückzahlung von Darlehen, und verlangt einen “Überlassungsbrief“ für den Eigenhörigen Hans zum Dieck, den Lambert Buck ihm geschenkt hat. Die Beklagten rechnen mit Gegenforderungen auf. Erwähnt werden Jf. Alheid Bischoping, die bei dem Beklagten wohnt; Johan Möseler; Bernhard aufm Kley; Notar Bernard Greving; Schneider Herman Cüster; Bertold Caessem.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:48 MEZ