Notar Aßmahel Fryberger von Füssen, Laie, stellt ein Instrument aus über den Lehenseid (bestehend aus 11 wiedergegebenen Punkten) des Priesters Martin Scherb, Kaplans von Biberach, gegen Abt Simon von Ochsenhausen, seinen Lehensherrn, der ihn mit der Pfarre und Pfründe zu Baltringen, die durch Ammann und Richter zu Baltringen von neuem gestiftet und der Jungfrau Maria und dem Beichtiger Niklas geweiht wurde, belehnt hat.
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Notar Aßmahel Fryberger von Füssen, Laie, stellt ein Instrument aus über den Lehenseid (bestehend aus 11 wiedergegebenen Punkten) des Priesters Martin Scherb, Kaplans von Biberach, gegen Abt Simon von Ochsenhausen, seinen Lehensherrn, der ihn mit der Pfarre und Pfründe zu Baltringen, die durch Ammann und Richter zu Baltringen von neuem gestiftet und der Jungfrau Maria und dem Beichtiger Niklas geweiht wurde, belehnt hat.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 456 U 36
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 456 Heggbach, Zisterzienserinnenkloster
Heggbach, Zisterzienserinnenkloster >> 1. Urkunden
1491 Oktober 12 (St. Georg)
Urkunden
Ebner, Jakob
Fryberger, Aßmahel, Notar
Härdlis, Michel, gen. Klaus Kirchhere
Ochsenhausen, Simon Lengenberger; Abt, -1498
Scherb, Martin; Priester
Simon, s. Ochsenhausen
Aßmannshardt : Schemmerhofen BC
Baltringen : Mietingen BC
Biberach an der Riß BC
Füssen OAL
Ochsenhausen BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:27 MEZ
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