Urkunde des Notars Cunrad Merklin, auch genannt Molitor, zu Bamberg, laut welcher die Äbtissin Clara [Stromer], die Priorin Katherine [Hofmann] und der Konvent des Klosters zu St. Klara in Nüreberg sich durch Heinrich Wyndenrewter an den apostlischen Stuhl wenden, weil sie sich durch den Bischof Albert von Bamberg beschwert fühlen. In Gegenwart des Eberhardus Forstmeister, gerdianus sindicus de cambia, Heinrich Besseler, Ulrich Seyfried, Primisser in Kadelspurg, Heinrich Plumenschein von Pesten, Cunrad Kytzinger. - Siegler: der urkundende Notar.
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Urkunde des Notars Cunrad Merklin, auch genannt Molitor, zu Bamberg, laut welcher die Äbtissin Clara [Stromer], die Priorin Katherine [Hofmann] und der Konvent des Klosters zu St. Klara in Nüreberg sich durch Heinrich Wyndenrewter an den apostlischen Stuhl wenden, weil sie sich durch den Bischof Albert von Bamberg beschwert fühlen. In Gegenwart des Eberhardus Forstmeister, gerdianus sindicus de cambia, Heinrich Besseler, Ulrich Seyfried, Primisser in Kadelspurg, Heinrich Plumenschein von Pesten, Cunrad Kytzinger. - Siegler: der urkundende Notar.
StAN Rst. Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden 23
5.3 a Reichsstadt Nürnberg, Klarenamt, Kloster St. Klara, Urkunden
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1407 Juni 7, Nürnberg
Kopie; Perg.
Urkunden
deutsch
Originaldatierung: ao 1407, mensis Juny die septima in oppido Nürenberg, Bamberger diözese, in stuba habitationis Alberti Becheim.
Merklin, Konrad gen. Molitor (Notar)
Stromer, Klara (Äbtissin des St. Klara-Klosters N)
Hofmann, Katherina (Priorin des St. Klara-Klosters N)
Windenreuter, Heinrich
Bamberg, Albrecht (von Wertheim) Bischof von (1398-1421)
Forstmeister, Eberhard
Besseler, Heinrich
Seyfried, Ulrich
Plumenschein, Heinrich (von "Pesten")
Kitzinger, Konrad
Beheim, Albrecht
Bamberg, Notar
Cadolzburg (Lkr. Fürth)
Nürnberg, Ausstellungsort
Nürnberg, Haus des Albrecht Beheim
Nürnberg, St. Klarakloster, Äbtissin
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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