Urkunde Nr. 68 - Verkauf zweier Rentbriefe
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A-AUS, 68
Num. 3tia, N. 7
A-AUS Allgemeine Urkundensammlung
Allgemeine Urkundensammlung >> 1401-1500
7. März 1471 (feria quinta proxima post Dominicam Invocavit)
Vor Berthold Bischopinck, Richter des Bischofs Hinrichs van Swartzborch (Heinrich XXVII. von Schwarzburg) in der Stadt Münster, verkauft Johan Ernstes der Alte an Johann Bischopinck für eine Summe Geldes zwei Rentbriefe: Der erste betrifft eine jährliche Rente in Höhe einer halben Mark Geldes, die zuvor Johan Vlenpot von seinem Hof vor dem Neubrückentor (vor der nygenbuggen porten) bei der Stadtmauer verkauft hat, und der über die verstorbene Gesa Stickhorst (Stychorst) an Ernstes gekommen ist. Der zweite Brief betrifft eine jährliche Rente von acht Schlling Geldes, die Albert Elvenmarck und seine Ehefrau auf dasselbe Haus aufgenommen haben, und den zuletzt Macharius Vegesack besessen hat. Der Verkäufer schwört Währschaft und der Richter kündigt sein Siegel an.
Original Pergament Niederdeutsch, Siegel (Schild mit drei Lilien 2:1) anhängend, am Rand abgebrochen.
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Bernd Swartehenneke; Bernd Burman
Rückvermerke: litterae? und wylle breve van den viii s(chilling) und vi s(chilling) geldes ut karmanß huse achter der limbergschen huse by der Nygenbrugger Portem (Ende 15. Jh.); Kurzregest (19. Jh.)
Rückvermerke: litterae? und wylle breve van den viii s(chilling) und vi s(chilling) geldes ut karmanß huse achter der limbergschen huse by der Nygenbrugger Portem (Ende 15. Jh.); Kurzregest (19. Jh.)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:41 MEZ