(Christian Wilhelm und Anthon Günther, Grafen zu Schwarzburg)
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H 30, Uk Nr. 16 (Benutzungsort: Wernigerode)
H 30 (Benutzungsort: Wernigerode) Gutsarchiv Bockelnhagen
Gutsarchiv Bockelnhagen >> 01. Urkunden >> 01.06. Lehnbriefe der Grafen zu Schwarzburg
1683 Feb. 6
Urkunden
Inhalt: Christian Wilhelm und Anthon Günther, Grafen zu Schwarzburg und Honstein, belehnen nach dem Tode ihres Vetters, Ludwig Günther, Graf zu Schwarzburg und Hohnstein, den Hans von Minnigerode als derzeit Familienältester und Lehnträger und seine Familie mit den zwei Teilen des Schlosses Allerberg mit allen Zubehörungen, wie schon aus einem früheren Kaufvertrag hervorgeht, als Erblehnen. Die Vorfahren der von Minnigerode zahlten dafür 400 gute Rheinische Gulden in Gold. Hans von Minnigerode legt einen Vasalleneid ab, und die damit verbundenen Rechte und Pflichten werden aufgeführt. Zeugen sind Gustav Christian Hayser, Jur. ut. Licent. und Com Palat. Caesar, Kanzler und Konsistorialpräsident zu Sondershausen; Wilhelm Friedrich Werner Geheimer Rat; Nicolaus Kiesewetter, Konsistorialrat; Anton Ludwig Heuer, Registrator.
Ort: Sondershausen
Ort: Sondershausen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
26.04.2025, 19:10 MESZ