Der Schultheiß Heinrich Plicklin zu Ebingen setzt als Gemeiner wegen Streitigkeiten zwischen Amtmann, Richter und gemeinen Maiern der Dörfer Benzingen (Bentzingen) und Frohnstetten (Fronstetten) eine Tagsatzung fest auf den 26. Oktober (Mittwoch vor Simon und Juda). Als Schiedsleute werden benannt: Franz Heberling und Peter Herter für Benzingen, Bürger zu Veringen, und Konrad Rempp von Winterlingen und Cuonlin Ruoff von Straßberg (Strasberg) für Frohnstetten. Von jeder Partei sollen Kundschafter das Schiedsgericht unterrichten, worauf das Gericht die Streitigkeiten beilegt
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Der Schultheiß Heinrich Plicklin zu Ebingen setzt als Gemeiner wegen Streitigkeiten zwischen Amtmann, Richter und gemeinen Maiern der Dörfer Benzingen (Bentzingen) und Frohnstetten (Fronstetten) eine Tagsatzung fest auf den 26. Oktober (Mittwoch vor Simon und Juda). Als Schiedsleute werden benannt: Franz Heberling und Peter Herter für Benzingen, Bürger zu Veringen, und Konrad Rempp von Winterlingen und Cuonlin Ruoff von Straßberg (Strasberg) für Frohnstetten. Von jeder Partei sollen Kundschafter das Schiedsgericht unterrichten, worauf das Gericht die Streitigkeiten beilegt
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 170 T 2 {26}
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Ho 170 T 2 Grafschaft Veringen: Urkunden
Grafschaft Veringen: Urkunden >> 1. Urkunden
1474 November 4 (1474 November 4 (Freitag nach Allerheiligen) (1))
Urkunden
Siegler: der Aussteller; Franz Heberling für sich und Peter Herter; der ehrsame und weise Heinrich Rieber, Bürgermeister zu Ebingen für Konrad Rempp und Cuonlin Ruoff
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift 18. Jh., 2 Blatt in: Repert. XX C a Nr 7 (Pak 7)||(1) Orginalurkunde und ausführliches Regest in Ho 162 (Straßberg)
Überlieferungsart: Abschrift
Vermerke: Abschrift 18. Jh., 2 Blatt in: Repert. XX C a Nr 7 (Pak 7)||(1) Orginalurkunde und ausführliches Regest in Ho 162 (Straßberg)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:40 MESZ
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