Matthias Leuthen, Notar, bescheinigt im Aufrag säm
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K/19
U 23
I 5 Süchteln Süchteln
Süchteln >> Altes Reich, Französische Zeit >> 1. Urkunden
1650 November 29
Regest: Matthias Leuthen, Notar, bescheinigt im Aufrag sämtlicher Schöffen und Geschworenen des Flecks und Kirchspiels Süchteln, daß sie von ihrem Mitstuhlbruder Tillmann in der Hoerß 450 Reichstaler geliehen haben. Hiervon sollen 50 Reichstaler zur Bezahlung einer kaiserlichen Kontribution an das Mediametische Regiment, 200 Reichstaler zur Begleichung einer Forderung des Martin Moller und die restlichen 200 Reichstaler zur Einlöse einer Obligation des Matthieß Albert zu Venlo dienen. Für das aufgenommene Kapital bürgt das ganze Kirchspiel mit seinen Gütern. Es ist mit 5 von Hundert zu verzinsen bei einer gegenseitigen Kündigungsfrist von 1/4 Jahr.
Ausf., Pap. Süchtelner Schöffensiegel aufgedrückt.
Urkunden
Leuthen, Matthias (Notar)
Hoerß, Tillmann in der
Moller, Martin
Albert, Matthieß
Venlo
Mediametisches Regiment
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:22 MEZ