G 16 - Evangelisches Pfarramt Grab (Bestand)
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G 16
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> G - Pfarrarchive >> Orte mit G
1807-1990
Einleitung: ===== Pfarrei und Parochieverhältnisse =====
Die evangelische Pfarrei Grab wurde im Jahr 1852 errichtet. Sie vereinigte ehemalige Teile der Parochien Murrhardt, Mainhardt und Oberrot in sich. Die Pfarrei war anfänglich provisorisch, im Jahr 1862 wurde sie ständig. Der erste Pfarrer zog 1863 auf. Der Ort ist Teil des Kirchenbezirks Backnang.
Von den im Inventar Verzeichnis unter Nr. 10, 13 und 14 aufgeführten Weilern und Höfen gehört heute Hintermurrhärle, Hördthof, Hoffeld, Kieselhof und Vordermurrhärle zu Murrhardt, Rösersmühle zur Pfarrei Mainhardt. Somit gehören heute ca. 11 Außenorte zum Pfarramt Grab.
===== Bestandsbeschreibung =====
Da die Pfarrei noch nicht sehr alt ist, hält sich der Umfang des Archivbestands in Grenzen. Auffällig ist die fast komplette Reihe der Amtskalender von 1851 bis 1980. Sehr zahlreich sind auch die Verkündbücher, die ebenfalls seit 1851 vorliegen. Leider zeigt sich von 1940 bis 1962 eine Lücke.
Bei den Akten konnte neben einer kleinen "Älteren Abteilung" eine vielfältige "Jüngere Abteilung" eingerichtet werden. Bei der "Älteren Abteilung" hat man öfters den Eindruck, dass es sich um exemplarisch ausgewählte Jahrgänge handelt (z. B. Nr. 89.1). In der " Jüngeren Abteilung" war festzustellen, dass der Inhalt in den Aktendeckeln oft bereits im Jahr 1956 endet.
Die vorliegende Archivierung ist die erste in Grab und wurde vom Unterzeichneten im Mai 1993 abgeschlossen. Die wenigen Akten der "Älteren Abteilung" (vor 1910) sind nach der Reihenfolge geordnet, wie sie sich im Landeskirchlichen Archiv für diesen Bereich in den letzten Jahren herausgebildet hat. Die sog. " Jüngere Abteilung" (ab ca. 1901 bis 1966) ist nach der Registraturordnung für Pfarrämter von 1901 eingereiht. Die Gliederungsziffern dieses Planes sind, wenn der Inhalt genau zutrifft, hinter den Betreffen angegeben (z. B. III A 13). Die Materialsammlung zur Ortsgeschichte befindet sich, abweichend von dem Plan, am Schluss.
Die Kirchenpflegrechnungen wurden bis einschließlich 1971 ins Archiv aufgenommen, wobei die Jahrgänge bis 1909 komplett aufbewahrt sind. Von den Jahren 1909 bis 1971 sind die unwichtigen Einzelbelege kassiert, immerhin wurden aber zwei Bunde (Nr. 155 und 156) mit ausgewählten Rechnungsbeilagen gebildet, die auch Beiträge zur Ortsgeschichte darstellen.
Das Archiv umfasst insgesamt 4,3 lfd. m, darin sind 17 Schatullen.
Januar 1994
Erich Heim, Sprengelarchivar
Einleitung: Die evangelische Pfarrei Grab wurde im Jahr 1852 errichtet. Sie vereinigte ehemalige Teile der Parochien Murrhardt, Mainhardt und Oberrot in sich. Die Pfarrei war anfänglich provisorisch, im Jahr 1862 wurde sie ständig. Der erste Pfarrer zog 1863 auf. Der Ort ist Teil des Kirchenbezirks Backnang.
Von den im Inventar Verzeichnis unter Nr. 10, 13 und 14 aufgeführten Weilern und Höfen gehört heute Hintermurrhärle, Hördthof, Hoffeld, Kieselhof und Vordermurrhärle zu Murrhardt, Rösersmühle zur Pfarrei Mainhardt. Somit gehören heute ca. 11 Außenorte zum Pfarramt Grab.
Da die Pfarrei noch nicht sehr alt ist, hält sich der Umfang des Archivbestands in Grenzen. Auffällig ist die fast komplette Reihe der Amtskalender von 1851 bis 1980. Sehr zahlreich sind auch die Verkündbücher, die ebenfalls seit 1851 vorliegen. Leider zeigt sich von 1940 bis 1962 eine Lücke.
Bei den Akten konnte neben einer kleinen "Älteren Abteilung" eine vielfältige "Jüngere Abteilung" eingerichtet werden. Bei der "Älteren Abteilung" hat man öfters den Eindruck, dass es sich um exemplarisch ausgewählte Jahrgänge handelt (z. B. Nr. 89.1). In der " Jüngeren Abteilung" war festzustellen, dass der Inhalt in den Aktendeckeln oft bereits im Jahr 1956 endet.
Die vorliegende Archivierung ist die erste in Grab und wurde vom Unterzeichneten im Mai 1993 abgeschlossen. Die wenigen Akten der "Älteren Abteilung" (vor 1910) sind nach der Reihenfolge geordnet, wie sie sich im Landeskirchlichen Archiv für diesen Bereich in den letzten Jahren herausgebildet hat. Die sog. " Jüngere Abteilung" (ab ca. 1901 bis 1966) ist nach der Registraturordnung für Pfarrämter von 1901 eingereiht. Die Gliederungsziffern dieses Planes sind, wenn der Inhalt genau zutrifft, hinter den Betreffen angegeben (z. B. III A 13). Die Materialsammlung zur Ortsgeschichte befindet sich, abweichend von dem Plan, am Schluss.
Die Kirchenpflegrechnungen wurden bis einschließlich 1971 ins Archiv aufgenommen, wobei die Jahrgänge bis 1909 komplett aufbewahrt sind. Von den Jahren 1909 bis 1971 sind die unwichtigen Einzelbelege kassiert, immerhin wurden aber zwei Bunde (Nr. 155 und 156) mit ausgewählten Rechnungsbeilagen gebildet, die auch Beiträge zur Ortsgeschichte darstellen.
Das Archiv umfasst insgesamt 4,3 lfd. m, darin sind 17 Schatullen.
Januar 1994
Erich Heim, Sprengelarchivar
Die evangelische Pfarrei Grab wurde im Jahr 1852 errichtet. Sie vereinigte ehemalige Teile der Parochien Murrhardt, Mainhardt und Oberrot in sich. Die Pfarrei war anfänglich provisorisch, im Jahr 1862 wurde sie ständig. Der erste Pfarrer zog 1863 auf. Der Ort ist Teil des Kirchenbezirks Backnang.
Von den im Inventar Verzeichnis unter Nr. 10, 13 und 14 aufgeführten Weilern und Höfen gehört heute Hintermurrhärle, Hördthof, Hoffeld, Kieselhof und Vordermurrhärle zu Murrhardt, Rösersmühle zur Pfarrei Mainhardt. Somit gehören heute ca. 11 Außenorte zum Pfarramt Grab.
===== Bestandsbeschreibung =====
Da die Pfarrei noch nicht sehr alt ist, hält sich der Umfang des Archivbestands in Grenzen. Auffällig ist die fast komplette Reihe der Amtskalender von 1851 bis 1980. Sehr zahlreich sind auch die Verkündbücher, die ebenfalls seit 1851 vorliegen. Leider zeigt sich von 1940 bis 1962 eine Lücke.
Bei den Akten konnte neben einer kleinen "Älteren Abteilung" eine vielfältige "Jüngere Abteilung" eingerichtet werden. Bei der "Älteren Abteilung" hat man öfters den Eindruck, dass es sich um exemplarisch ausgewählte Jahrgänge handelt (z. B. Nr. 89.1). In der " Jüngeren Abteilung" war festzustellen, dass der Inhalt in den Aktendeckeln oft bereits im Jahr 1956 endet.
Die vorliegende Archivierung ist die erste in Grab und wurde vom Unterzeichneten im Mai 1993 abgeschlossen. Die wenigen Akten der "Älteren Abteilung" (vor 1910) sind nach der Reihenfolge geordnet, wie sie sich im Landeskirchlichen Archiv für diesen Bereich in den letzten Jahren herausgebildet hat. Die sog. " Jüngere Abteilung" (ab ca. 1901 bis 1966) ist nach der Registraturordnung für Pfarrämter von 1901 eingereiht. Die Gliederungsziffern dieses Planes sind, wenn der Inhalt genau zutrifft, hinter den Betreffen angegeben (z. B. III A 13). Die Materialsammlung zur Ortsgeschichte befindet sich, abweichend von dem Plan, am Schluss.
Die Kirchenpflegrechnungen wurden bis einschließlich 1971 ins Archiv aufgenommen, wobei die Jahrgänge bis 1909 komplett aufbewahrt sind. Von den Jahren 1909 bis 1971 sind die unwichtigen Einzelbelege kassiert, immerhin wurden aber zwei Bunde (Nr. 155 und 156) mit ausgewählten Rechnungsbeilagen gebildet, die auch Beiträge zur Ortsgeschichte darstellen.
Das Archiv umfasst insgesamt 4,3 lfd. m, darin sind 17 Schatullen.
Januar 1994
Erich Heim, Sprengelarchivar
Einleitung: Die evangelische Pfarrei Grab wurde im Jahr 1852 errichtet. Sie vereinigte ehemalige Teile der Parochien Murrhardt, Mainhardt und Oberrot in sich. Die Pfarrei war anfänglich provisorisch, im Jahr 1862 wurde sie ständig. Der erste Pfarrer zog 1863 auf. Der Ort ist Teil des Kirchenbezirks Backnang.
Von den im Inventar Verzeichnis unter Nr. 10, 13 und 14 aufgeführten Weilern und Höfen gehört heute Hintermurrhärle, Hördthof, Hoffeld, Kieselhof und Vordermurrhärle zu Murrhardt, Rösersmühle zur Pfarrei Mainhardt. Somit gehören heute ca. 11 Außenorte zum Pfarramt Grab.
Da die Pfarrei noch nicht sehr alt ist, hält sich der Umfang des Archivbestands in Grenzen. Auffällig ist die fast komplette Reihe der Amtskalender von 1851 bis 1980. Sehr zahlreich sind auch die Verkündbücher, die ebenfalls seit 1851 vorliegen. Leider zeigt sich von 1940 bis 1962 eine Lücke.
Bei den Akten konnte neben einer kleinen "Älteren Abteilung" eine vielfältige "Jüngere Abteilung" eingerichtet werden. Bei der "Älteren Abteilung" hat man öfters den Eindruck, dass es sich um exemplarisch ausgewählte Jahrgänge handelt (z. B. Nr. 89.1). In der " Jüngeren Abteilung" war festzustellen, dass der Inhalt in den Aktendeckeln oft bereits im Jahr 1956 endet.
Die vorliegende Archivierung ist die erste in Grab und wurde vom Unterzeichneten im Mai 1993 abgeschlossen. Die wenigen Akten der "Älteren Abteilung" (vor 1910) sind nach der Reihenfolge geordnet, wie sie sich im Landeskirchlichen Archiv für diesen Bereich in den letzten Jahren herausgebildet hat. Die sog. " Jüngere Abteilung" (ab ca. 1901 bis 1966) ist nach der Registraturordnung für Pfarrämter von 1901 eingereiht. Die Gliederungsziffern dieses Planes sind, wenn der Inhalt genau zutrifft, hinter den Betreffen angegeben (z. B. III A 13). Die Materialsammlung zur Ortsgeschichte befindet sich, abweichend von dem Plan, am Schluss.
Die Kirchenpflegrechnungen wurden bis einschließlich 1971 ins Archiv aufgenommen, wobei die Jahrgänge bis 1909 komplett aufbewahrt sind. Von den Jahren 1909 bis 1971 sind die unwichtigen Einzelbelege kassiert, immerhin wurden aber zwei Bunde (Nr. 155 und 156) mit ausgewählten Rechnungsbeilagen gebildet, die auch Beiträge zur Ortsgeschichte darstellen.
Das Archiv umfasst insgesamt 4,3 lfd. m, darin sind 17 Schatullen.
Januar 1994
Erich Heim, Sprengelarchivar
Evangelisches Pfarramt Grab
4,3 lfd. m
Bestand
Grab, Großerlach, Rems-Murr-Kreis
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ