Überwachung und Leitung der Auswanderungen aus Deutschland nach Nord- und Südamerika und nach Australien. Fürsorge für die deutschen Auswanderer in bezug auf das Kirchen- und Schulwesen, die Erhaltung der Sprache und der Nationalität, Bd. 13
Vollständigen Titel anzeigen
III. HA MdA, III Nr. 99
III. HA MdA Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten
Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten >> 03 Rechts- und kulturpolitische Abteilung >> 03.01 Zwischenstaatlicher Rechtsverkehr >> 03.01.01 Allgemein >> 03.01.01.01 Auswanderungen, Erbschaften, Paßangelegenheiten
(1855) Feb. 1856 - Feb. 1859
Enthält u.a.:
- Entgegnung auf Klage des britischen Gesandten über eine öffentlich finanzierte Auswanderung erwerbsunfähiger Personen aus Deutschland nach Nordamerika, 19.2.1856
- Bericht der Deutschen Gesellschaft der Stadt New York über die Einwanderung im Dez. 1855
- Abstimmung mit Regierungen anderer deutscher Länder über Reglementierung der Auswanderungsagenturen, dabei: Schwarzburg-Sondershausen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Weimar, Braunschweig-Lüneburg
- Bericht des preußischen Konsuls Carl Schöttler in Philadelphia zur Benennung eines Vertreters des Schiffsmaklers Eduard Jehan in Philadelphia, 1.3.1856
- Beschwerde der Auswanderin Anna Maria Reis aus Briedel bei Koblenz gegen den Agenten J. A. Leroy wegen Nichterfüllung des vertragsmäßigen Transports von Rio Grande do Sul nach Rio de Janeiro, dabei: Bericht des Ministerresidenten Levenhagen, 9.3.1856.- Bericht der Regierung zu Münster, 1.7.1856
- Agentur Joseph Stöck in Kreuznach, dabei: Schiffs-Accord der Agentur gemäß Vollmacht der Schiffs-Befrachter C.&W. Streker in Antwerpen (Formular); Benennung des Saly Ruben als Vertreter in Münster und des Rieschmüller und P. A. Löscher als Vertreter in New York, Mai 1856; Beschwerde des Auswanderers Friedrich Wilhelm Pilger aus Börfink gegen den New Yorker Kaufmann Löscher wegen verweigerten Transports ins Landesinnere Nordamerikas, Bericht des Generalkonsuls in New York W. Schmidt; Untersuchungsbericht des Handelsministers zur Vereinbarung der Regierung Trier mit den Wilddieben Pilger über Unterstützung zur Auswanderung, 3.9.1857;
- Jahresberichte der Auswanderer-Nachweisungsbüros in Bremen 1855 und 1856 sowie in Hamburg für Mai-Dez.1855 und 1857 (Drucke)
- Austausch mit dem Innen- und dem Handelsministerium zu Vorschlägen des preußischen Gesandten in Washington von Gerolt, Mai 1856
- Beschwerde des Auswanderers Matthias Joseph Dreis aus Bremm, jetzt in St. Joseph/Missouri, gegen den Agenten G. Blum, März 1856
- Schadenersatz für durch Festnahme in einer Untersuchungssache an der Auswanderung gehinderte Preußen, dabei: Martin Friedrich Schulz aus Göritz, Friedrich Damm aus Manschnow, Martin und Friedrich Almich aus Zechin, Febr.-Apr. 1857, dabei: Bericht zur Untersuchung der Tötung des Predigers Nothnagel zu Schönfließ
- Anfrage der Regierung zu Minden an das Hannoversche Innenministerium bezüglich Maßnahmen zur Verhinderung der heimlichen Auswanderung militärpflichtiger Personen, 10.1.1857
- Bericht des Generalkonsuls zu Antwerpen von Eulenburg über Veröffentlichungen aus seinem vertraulichen Bericht an die Regierung Aachen über den militärpflichtige Personen befördernden Kaufmann Adolf Strauss, Apr. 1857, dabei: Zeitungsberichte, Erklärung der Überwachungs-Kommission des Auswandererdienstes; weitere Berichte des Konsulatsvertreters Heckert über zweifelhafte Auswandereragenturen und militärpflichtige Auswanderer in Antwerpen; Bekanntmachung des Königreichs Belgien an Auswanderer, 1857; Antrag Strauss', Annoncierung in Preußen wieder zuzulassen, 1858
- Bestimmungen Bremens zur Verordnung vom 14.6.1854 wegen Beförderung von Schiffspassagieren, 27.4.1857 und 26.3.1858
- Beschwerden gegen Auswandereragent Carl Maibücher in Köln wegen Ausfall des vereinbarten Transports mit dem Dampfschiff Belgique nach New York, Aug./Sept. 1857, dabei: Johann Joseph und Servatius Linden aus Stattkyll, Christian Engel, Johann Kantenberger aus Niedermennig, Anton Clemens, Georg Thömmes aus Büttlicherbrück, Mathias Kohl aus Leyen und Thomas Schmitz aus Schönfeld; Werbeanzeige aus Bittburger Intelligenzblatt; Untersuchungsbericht des Innenministeriums, 15.3.1858
- Ersuchen der Regierung Erfurt, den aus Silberhausen stammenden, jetzt in Winsconsin lebenden Familien Johannes Schneider, Bernhard Fiedeler, Heinrich Schneider und Johannes Ziegenfuss das vom Auswanderungsagenten Franz Joseph Boening aus Bremen abgenommene Handgeld auszuzahlen, 22.9.1857
- Beschwerden gegen die französischen Auswanderungsagenten Renault und Chevalier zu Sierck/Moseldepartement wegen Personen-Beförderung ohne Pass und Konsens, Okt. 1857
- Vertreter in überseeischen Häfen für die Schiffsmakler Herrmann Dauelsberg, Wilhelm Fehrmann und John Henry Dreyer, Lüdering&Co. in Bremen, Dez.1857-März 1858
- Ersuchen an die Hamburger Polizei um Mitteilung über die Verwendung (gefälschter) preußischer Entlassungsurkunden durch legitimationslose Auswanderer, 13.4.1858.
- Entgegnung auf Klage des britischen Gesandten über eine öffentlich finanzierte Auswanderung erwerbsunfähiger Personen aus Deutschland nach Nordamerika, 19.2.1856
- Bericht der Deutschen Gesellschaft der Stadt New York über die Einwanderung im Dez. 1855
- Abstimmung mit Regierungen anderer deutscher Länder über Reglementierung der Auswanderungsagenturen, dabei: Schwarzburg-Sondershausen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Weimar, Braunschweig-Lüneburg
- Bericht des preußischen Konsuls Carl Schöttler in Philadelphia zur Benennung eines Vertreters des Schiffsmaklers Eduard Jehan in Philadelphia, 1.3.1856
- Beschwerde der Auswanderin Anna Maria Reis aus Briedel bei Koblenz gegen den Agenten J. A. Leroy wegen Nichterfüllung des vertragsmäßigen Transports von Rio Grande do Sul nach Rio de Janeiro, dabei: Bericht des Ministerresidenten Levenhagen, 9.3.1856.- Bericht der Regierung zu Münster, 1.7.1856
- Agentur Joseph Stöck in Kreuznach, dabei: Schiffs-Accord der Agentur gemäß Vollmacht der Schiffs-Befrachter C.&W. Streker in Antwerpen (Formular); Benennung des Saly Ruben als Vertreter in Münster und des Rieschmüller und P. A. Löscher als Vertreter in New York, Mai 1856; Beschwerde des Auswanderers Friedrich Wilhelm Pilger aus Börfink gegen den New Yorker Kaufmann Löscher wegen verweigerten Transports ins Landesinnere Nordamerikas, Bericht des Generalkonsuls in New York W. Schmidt; Untersuchungsbericht des Handelsministers zur Vereinbarung der Regierung Trier mit den Wilddieben Pilger über Unterstützung zur Auswanderung, 3.9.1857;
- Jahresberichte der Auswanderer-Nachweisungsbüros in Bremen 1855 und 1856 sowie in Hamburg für Mai-Dez.1855 und 1857 (Drucke)
- Austausch mit dem Innen- und dem Handelsministerium zu Vorschlägen des preußischen Gesandten in Washington von Gerolt, Mai 1856
- Beschwerde des Auswanderers Matthias Joseph Dreis aus Bremm, jetzt in St. Joseph/Missouri, gegen den Agenten G. Blum, März 1856
- Schadenersatz für durch Festnahme in einer Untersuchungssache an der Auswanderung gehinderte Preußen, dabei: Martin Friedrich Schulz aus Göritz, Friedrich Damm aus Manschnow, Martin und Friedrich Almich aus Zechin, Febr.-Apr. 1857, dabei: Bericht zur Untersuchung der Tötung des Predigers Nothnagel zu Schönfließ
- Anfrage der Regierung zu Minden an das Hannoversche Innenministerium bezüglich Maßnahmen zur Verhinderung der heimlichen Auswanderung militärpflichtiger Personen, 10.1.1857
- Bericht des Generalkonsuls zu Antwerpen von Eulenburg über Veröffentlichungen aus seinem vertraulichen Bericht an die Regierung Aachen über den militärpflichtige Personen befördernden Kaufmann Adolf Strauss, Apr. 1857, dabei: Zeitungsberichte, Erklärung der Überwachungs-Kommission des Auswandererdienstes; weitere Berichte des Konsulatsvertreters Heckert über zweifelhafte Auswandereragenturen und militärpflichtige Auswanderer in Antwerpen; Bekanntmachung des Königreichs Belgien an Auswanderer, 1857; Antrag Strauss', Annoncierung in Preußen wieder zuzulassen, 1858
- Bestimmungen Bremens zur Verordnung vom 14.6.1854 wegen Beförderung von Schiffspassagieren, 27.4.1857 und 26.3.1858
- Beschwerden gegen Auswandereragent Carl Maibücher in Köln wegen Ausfall des vereinbarten Transports mit dem Dampfschiff Belgique nach New York, Aug./Sept. 1857, dabei: Johann Joseph und Servatius Linden aus Stattkyll, Christian Engel, Johann Kantenberger aus Niedermennig, Anton Clemens, Georg Thömmes aus Büttlicherbrück, Mathias Kohl aus Leyen und Thomas Schmitz aus Schönfeld; Werbeanzeige aus Bittburger Intelligenzblatt; Untersuchungsbericht des Innenministeriums, 15.3.1858
- Ersuchen der Regierung Erfurt, den aus Silberhausen stammenden, jetzt in Winsconsin lebenden Familien Johannes Schneider, Bernhard Fiedeler, Heinrich Schneider und Johannes Ziegenfuss das vom Auswanderungsagenten Franz Joseph Boening aus Bremen abgenommene Handgeld auszuzahlen, 22.9.1857
- Beschwerden gegen die französischen Auswanderungsagenten Renault und Chevalier zu Sierck/Moseldepartement wegen Personen-Beförderung ohne Pass und Konsens, Okt. 1857
- Vertreter in überseeischen Häfen für die Schiffsmakler Herrmann Dauelsberg, Wilhelm Fehrmann und John Henry Dreyer, Lüdering&Co. in Bremen, Dez.1857-März 1858
- Ersuchen an die Hamburger Polizei um Mitteilung über die Verwendung (gefälschter) preußischer Entlassungsurkunden durch legitimationslose Auswanderer, 13.4.1858.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:39 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz
- Tektonik
- STAATSOBERHAUPT UND OBERSTE STAATSBEHÖRDEN, MINISTERIEN UND ANDERE ZENTRALBEHÖRDEN PREUSSENS AB 1808 (Tektonik)
- Auswärtige und Bundes-Angelegenheiten (Tektonik)
- Auswärtige Angelegenheiten (Tektonik)
- Ministerium der auswärtigen Angelegenheiten (Bestand)
- 03 Rechts- und kulturpolitische Abteilung (Gliederung)
- 03.01 Zwischenstaatlicher Rechtsverkehr (Gliederung)
- 03.01.01 Allgemein (Gliederung)
- 03.01.01.01 Auswanderungen, Erbschaften, Paßangelegenheiten (Gliederung)