Besetzung des Lehrstuhls und Vergabe der Professur für Römisches Recht, Bürgerliches Recht und Zivilprozeßrecht
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Jur. Fak. 393
WB 2347
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2.5./I Juristische Fakultät
Juristische Fakultät >> 03. Personalangelegenheiten >> 03.02. Professoren >> 03.02.02. Errichtung und Besetzung von Lehrstühlen
1902-1944
Enthält u.a.: Prof. Krückmann (25. Apr. 1898 - 30. Sept. 1902), dabei: Vorschläge für Nachfolge (Ruf nach Münster): a.o. Prof. Erich Jung (Gießen), PD Dr. Paul Kretschmar (Leipzig), Prof. Wilhelm von Seeler (Berlin), Dr. Hollander, Dr. Maschke, PD Dr. Rieszler. - Vertretung durch Prof. Feodor Kleineidamm (Breslau) (Okt. 1902 - SS 1903). - a.o. Prof. Erich Jung (1. Okt. 1903 - 30. Sept. 1910), dabei: Rufablehnung Königsberg (1904), Berufung zum o. Professor (1904), Vorschläge für Vertretung im 2-jährigen Urlaub: Prof. Langen (Münster), Dr. Hans Walsmann (Göttingen), Vorschläge für Nachfolge (Ruf nach Strasburg): Dr. Hans Walsmann (Ruf nach Rostock), PD Dr. Arnold Langen, Prof. Fritz Klingmüller (Breslau). - Prof. Langen (1. Apr. 1910 - 31. März 1926), dabei: Vorschläge für Nachfolge: Dr. Rosenberg (Gießen, Rufablehnung), Dr. Wolfgang Hein (Halle), a.o. Prof. Wilhelm Groh (Gießen), PD Dr. Erich Bley (Leipzig), Dr. Schlüter (Königsberg), Dr. Rudolf Schultz (Freiburg), Dr. Neuner. - Prof. Bley (1. Apr. 1926 - 30. Sept. 1932), dabei: Vorschläge für Nachfolge/Vertretung: Dr. Krause, Dr. Michaelis, a.o. Prof. Arnold Liebisch (Leipzig), a.o. Prof. Eduard Bötticher, a.o. Prof. Robert Neuner (Prag), PD Dr. Josef Juncker (Bonn), Dr. Wolfgang Klein (Halle), Prof. Georg Eißer (Tübingen), Dr. Erich-Hans Kaden (Genf), Dr. Ludwig Schnorr von Carolsfeld (Königsberg), Dr. Rudolf Düll (München), Dr. Erwin Seidl (München). - Prof. Juncker (1. Okt. 1932 - 31. Dez. 1935), dabei: Vorschläge für Nachfolge (Ruhestand): Prof. Rudolf Schmidt (Halle), Dr. Rudolf Düll (München), Dr. Erwin Seidl (München). - Prof. Seidl (1. Jan. 1937 -31. Dez. 1941), dabei: Vertretung Dr. Christoph Brecht (1941, München), Vorschläge für Nachfolge (Ruf nach Erlangen): Dr. Fritz Freiherr von Schwind (Gießen, Berufung nicht zustande gekommen), a.o. Prof. Helmut Coing (Frankfurt), Prof. Heinrich Vogt (Bonn), Dr. Düll (München), Frau Dr. von Bolla (Prag), Dr. Erich Gerner (München), Prof. Ulrich von Lübtow (Rostock), Prof. Condanari (Innsbruck).
Enthält auch: Schlußbericht des Lehrstuhls für deutsches Recht Lausanne.
Enthält auch: Schlußbericht des Lehrstuhls für deutsches Recht Lausanne.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
29.10.2025, 11:25 MEZ