Kurfürst Philipp von der Pfalz befiehlt seinem Burggrafen zu Starkenburg, Wilhelm von Neipperg, dass er seinen Hofmeister Hermann Boos von Waldeck dessen zwei Höfe zu Fürth bei Lindenfels mit Zugehör und dortigen Hofleuten bei ihrem alten Herkommen und den alten Freiheiten lässt und diese schützt und schirmt. Die Hofleute Hans Manshensel, Hans Lues und Klaus Siegel sind als Pächter mit Hermann Boos übereingekommen, diesem jährlich zu St. Andreas [= 30.11.] 4 rheinische Gulden und 5 Malter Hafer zu bezahlen und zu dessen Hof zu Heppenheim zu liefern.
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Kurfürst Philipp von der Pfalz befiehlt seinem Burggrafen zu Starkenburg, Wilhelm von Neipperg, dass er seinen Hofmeister Hermann Boos von Waldeck dessen zwei Höfe zu Fürth bei Lindenfels mit Zugehör und dortigen Hofleuten bei ihrem alten Herkommen und den alten Freiheiten lässt und diese schützt und schirmt. Die Hofleute Hans Manshensel, Hans Lues und Klaus Siegel sind als Pächter mit Hermann Boos übereingekommen, diesem jährlich zu St. Andreas [= 30.11.] 4 rheinische Gulden und 5 Malter Hafer zu bezahlen und zu dessen Hof zu Heppenheim zu liefern.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Nr. 820, 341
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 67 Kopialbücher
Kopialbücher >> Weltliche Territorien und Herrschaften >> Kurpfalz >> Einzelne Pfalzgrafen und Kurfürsten >> Philipp >> Perpetuum II (Kurfürst Philipps von der Pfalz) >> Urkunden
1498 Juli 15 (uff sontag nach sant Kilians tag)
fol. 405r-405v
Urkunden
Ausstellungsort: Heidelberg
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel)
Siegler: Kurfürst Philipp von der Pfalz (Sekretsiegel)
Lues, Hans; Hofpächter zu Fürth i. Odenwald, erw. 1498
Manshensel, Hans; Hofpächter zu Fürth i. Odenwald, erw. 1498
Neipperg, Wilhelm von; Burggraf zu Starkenburg, erw. 1498, -1520
Siegel, Klaus; Hofpächter zu Fürth i. Odenwald, erw. 1498
Fürth HP
Lindenfels HP
Starkenburg (Starkenberg), Burg bei Heppenheim HP
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
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04.04.2025, 08:01 MESZ
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