Grundschule Boisheim (Bestand)
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IS 3
Kreisarchiv Viersen (Archivtektonik) >> I Viersen
Vorwort Schon seit dem Jahre 1831 befand sich an der Pastoratstraße eine Volksschule. Erweiterungen (1867, 1960) und Neubau (1879) wichen 1968 einem zweigeschossigen modernen Schulgebäude von quadratischem Grundriss, das am 22. Juni 1968 eingeweiht wurde. Die zeitweilig vierzügige Grundschule erhielt 1988 eine Erweiterung des Foyers. Neue Leiterin der Schule wurde im März des Jahres 2000 Birgit Stieger-Becker. Durch Beschluss des Rates vom 09. Juli 2002 erfolgte die Umbenennung der Städtischen Katholischen Grundschule Boisheim in Erich-Kästner-Schule.Als 2006 eine Diskussion um eine evtl. Fusion mit der Kreuzherrenschule in Dülken aufkam, trat die Schule erfolgreich für eine weitere Selbstständigkeit ein. Neben der Martinschule war die Grundschule Boisheim 2011 die erste. in der die Inklusion behinderter Kinder umgesetzt wurde. Aufgrund der Tatsache, dass die Sprachförderschule des Kreises (Gereonschule) sich mit der seit 2003 nur noch einzügigen Grundschule das Schulgebäude an der Pastoratstraße. teilte, war es möglich, diese Selbständigkeit noch einige Jahre zu verteidigen. Als letztere aber 2013 geschlossen wurde, erfolgte 2015 die Bildung eines Grundschulverbandes mit der KGS Pauls-Weyers-Schule zu Beginn des Schuljahres 2016/17. Boisheim wurde Teilstandort.Lit: Stadtarchiv Viersen (Hg.), Chronik der Schule Boisheim 1876-1948, bearb. v. Kurt Schroeren und Reinhold Hörkens, Viersen 2016.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 13:59 MEZ