Karl von Kolhusen, Bürger zu Münnerstadt, und seine Ehefrau Margarete schenken zu ihrem Seelenheil sowie dem Seelenheil ihres Schwiegervaters bzw. Vaters Friedrich Wise und seiner Ehefrau Adelheid und des Heinrich Ronick und seiner Ehefrau Elisabeth der neuen [Marien]kapelle derer von Brunn in Münnerstadt einen jährlichen Zins von 1,5 Pfund Wachs. Der Zins lastet auf einem Krautgarten in Münnerstadt, den der Münnerstädter Bürger Johannes Gryff und seine Erben besitzen. Er ist der Kapelle jedes Jahr an dem für Wachszinsen üblichen Termin zu liefern. Gebin an mantage vor Symonis et Iude 1411. Aussteller: Karl und Margarete von Kolhusen. Empfänger: Marienkapelle in Münnerstadt
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Karl von Kolhusen, Bürger zu Münnerstadt, und seine Ehefrau Margarete schenken zu ihrem Seelenheil sowie dem Seelenheil ihres Schwiegervaters bzw. Vaters Friedrich Wise und seiner Ehefrau Adelheid und des Heinrich Ronick und seiner Ehefrau Elisabeth der neuen [Marien]kapelle derer von Brunn in Münnerstadt einen jährlichen Zins von 1,5 Pfund Wachs. Der Zins lastet auf einem Krautgarten in Münnerstadt, den der Münnerstädter Bürger Johannes Gryff und seine Erben besitzen. Er ist der Kapelle jedes Jahr an dem für Wachszinsen üblichen Termin zu liefern. Gebin an mantage vor Symonis et Iude 1411. Aussteller: Karl und Margarete von Kolhusen. Empfänger: Marienkapelle in Münnerstadt
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden 1411 Oktober 26
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 82 / 93
Deutscher Orden, Kommende Münnerstadt Urkunden 1411 Oktober 26
Registratursignatur/AZ: 72 (18. Jh.)
Registratursignatur/AZ: N. 12 in fasc. 2D lat. 82 cist. W (18. Jh.)
Registratursignatur/AZ: Nro. 73 (19. Jh.)
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1411 Oktober 26
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Karl von Kolhusen; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 373
Vermerke: Inhaltsangaben (15., 17. u. 18. Jh.)
Typ: 1411 Oktober 26
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 373
Vermerke: Inhaltsangaben (15., 17. u. 18. Jh.)
Typ: 1411 Oktober 26
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; dt. Beschreibstoff: Perg.
Kolhusen, Karl von, Münnerstadt, Bürger
Kolhusen, Margarete von, Münnerstadt
Wise, Friedrich
Wise, Adelheid
Ronick, Heinrich
Ronick, Elisabeth
Brunn, von, Familie
Sprenger, Margarete, Münnerstadt
Gryff, Johannes, Münnerstadt, Bürger
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Bürger
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Kapelle, Marienkapelle
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Krautgarten
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Flurnamen
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Anlieger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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