Vernehmung der Dresdener Juden zu Familienstand, Alter, Beruf und entrichteter Personensteuer (Kommissionsakte), Band: [Bd. 2]
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10047 Amt Dresden, Nr. 4064 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
Registratursignatur: Lit. J, Vol. IIIb
10047 Amt Dresden
10047 Amt Dresden >> 01. Amt Dresden bis 1831, Justizamt Dresden 1831 bis 1851 >> 01.02. Gerichtsbarkeit >> 01.02.06. Strafgerichtsbarkeit >> 01.02.06.03. Kriminaluntersuchungen >> 01.02.06.03.10. Untersuchung gegen die Dresdner Juden wegen Personensteuerunterschlagung
(1766) 1770
Enthält v. a.: Vernehmung von Mina Ascher, Aaron David, Hayla Duschin, Jüddel Elias, Isaak Falckenau, Daniel Isaak, Hirsch Isaak, Isaak Hirschel, Meyer Jacob, Moses Jacob, Abraham Joseph, Michael Joseph, Wolf Jumpert, Joachim Jonas Kohn, Rele Levi, Aaron Loebel, Salomon Loebel, Roesel Meyer, Seligmann Meyer, Abraham Mosis, Eva Mosis, Wolf Nathan, Abraham Pinac, David Simon Pollack, Jacob Goetzel Pollack, David Salomon, Hirschel Samson, Herz Samuel, Hirschel Loebel Schaechter, Levi Marcus Schlesinger.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:33 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
- 01. Markgrafschaft Meißen, Albertinisches Herzogtum und Kurfürstentum / Königreich Sachsen bis 1831 (Tektonik)
- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.02 Ältere Kreis- und Amtshauptmannschaften, Ämter (Tektonik)
- Amt Dresden (Bestand)
- 01. Amt Dresden bis 1831, Justizamt Dresden 1831 bis 1851 (Gliederung)
- 01.02. Gerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.06. Strafgerichtsbarkeit (Gliederung)
- 01.02.06.03. Kriminaluntersuchungen (Gliederung)
- 01.02.06.03.10. Untersuchung gegen die Dresdner Juden wegen Personensteuerunterschlagung (Gliederung)