Das Märchen von der Rente - Wie die Politik die Rentenkasse plündert
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 R140042/104
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/025 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2014 >> Januar
9. Januar 2014
Eigentlich ist die Rentenkasse gut gefüllt. Und deswegen - so hieß es einmal - müssten Arbeitnehmer ab diesem Jahr weniger Beiträge zahlen.
Aber mit der Großen Koalition hat sich das schnell geändert, denn Union und SPD haben beschlossen, Rentengeschenke zu verteilen: an Mütter und an diejenigen, die 45 Jahre lang gearbeitet haben. Die einen bekommen künftig mehr für die Zeit der Kindererziehung, die anderen dürfen früher in Rente. Und dann gibt es noch Geld für die, die von ihrer Rente nicht leben können, obwohl sie lange gearbeitet haben.
Das alles kostet allerdings so viel, dass die 31 Milliarden Euro, die als Rücklagen in der Rentenkasse liegen, bald weg sein werden.
Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung warnt vor gigantischen Lücken, hält die Mütterente sogar für verfassungswidrig. Rentenexperten reden ganz offen von einer "Plünderung der Rentenkasse". Die Rentengeschenke gingen zu Lasten der Jungen, die künftig noch mehr einzahlen müssten und noch weniger herausbekämen. Die Pläne, so die Kritiker, treiben die jüngere Generation in den Ruin, verhindern keine Altersarmut und verletzen das Grundprinzip unseres Sozialsystems.
Studiogast: Stefan Sell, Sozialwissenschaftler
Aber mit der Großen Koalition hat sich das schnell geändert, denn Union und SPD haben beschlossen, Rentengeschenke zu verteilen: an Mütter und an diejenigen, die 45 Jahre lang gearbeitet haben. Die einen bekommen künftig mehr für die Zeit der Kindererziehung, die anderen dürfen früher in Rente. Und dann gibt es noch Geld für die, die von ihrer Rente nicht leben können, obwohl sie lange gearbeitet haben.
Das alles kostet allerdings so viel, dass die 31 Milliarden Euro, die als Rücklagen in der Rentenkasse liegen, bald weg sein werden.
Der Präsident der Deutschen Rentenversicherung warnt vor gigantischen Lücken, hält die Mütterente sogar für verfassungswidrig. Rentenexperten reden ganz offen von einer "Plünderung der Rentenkasse". Die Rentengeschenke gingen zu Lasten der Jungen, die künftig noch mehr einzahlen müssten und noch weniger herausbekämen. Die Pläne, so die Kritiker, treiben die jüngere Generation in den Ruin, verhindern keine Altersarmut und verletzen das Grundprinzip unseres Sozialsystems.
Studiogast: Stefan Sell, Sozialwissenschaftler
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Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
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