Kammer betr. Amt Lutter (Bestand)
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NLA WO, 50 Neu 2 Lut
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 3 Akten (Alt / W / Neu / Nds / R / Bund) >> 3.3 Neuere Landesakten (Neu) >> 3.3.7 Domanialverwaltung >> 3.3.7.4 Ämter / Domänenämter
1615-1938
Bestandsgeschichte: Behördengeschichte
An Stelle der gleichzeitig aufgehobenen Domänendirektion wurde am 08.01.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 9) die provisorische Domänen-Verwaltungs-Commission eingesetzt, der die Verwaltung der Kammer-, Kloster- und Stiftsgüter, sowie alle übrigen Domanialgefälle und Einkünfte unterstellt wurde. Durch Verordnung vom 19.05.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 23) wurde die fürstliche Kammer neu errichtet.
Die Tätigkeit der Kammer fand ihr Ende durch Aufhebung des Gesetzes von 1832 und Errichtung eines Landesforstamts, Landesdomänenamts und Landbergamts durch das Gesetz vom 11.5.1922 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 5); diese Ämter übernahmen nach der Verordnung vom 27.3.1922 die Geschäfte der bisherigen Direktionen. Das Landes Domänenamt wurde durch Gesetz vom 16.10.1933 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 128) mit Wirkung vom 30.9.1933 aufgehoben. Die Aufgaben und Befugnisse wurden dem Finanzminster übertragen.
Eine völlige Neuordnung der Behörde erfolgte im Zusammenhang mit dem Erlaß der Neuen Landschaftsordnung vom 12.10.1832, deren § 166 ihr die Verwaltung des Kammergutes unter unmittelbarer Leitung des Staatsministeriums übertrug. Im Gesetz vom 12.10.1832 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 24, S. 387 ff.) über die Organisation und den Geschäftskreis der hzgl. Kammer wurde ihre Gliederung in die Direktionen der Domänen, der Forsten und Jagden und der Berg- und Hüttenwerke bestimmt.
Durch das Gesetz vom 19.05.1850 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 10), das der Direktion der Domänen die Obliegenheiten der aufgehobenen Lehn- und Grenzkommission übertrug, wurde der bisherige Geschäftskreis der Kammer im wesentlichen bestätigt.
Bestandsgeschichte
Die Akten der Domänenverwaltung (Ämter und Klöster-, bzw. Stiftsämter) sind zum größten Teil im 19. Jahrhundert vom Kammerregistrator Knolle in 77 Bänden Findbüchern
Bestandsgeschichte: vorarchiviert verzeichnet worden.
1903 wurde ein kleiner Teil der so erfaßten Akten an das Landeshauptarchiv abgegeben, ohne daß die Findbücher ebenfalls übergeben wurden. Die abgelieferten Akten wurden in den Findbüchern mit dem Bleistiftvermerk "Archiv" ausgetragen und im Archiv oder bereits in der Behörde eine maschinenschriftliche Abschrift der entsprechenden Aktentitel angefertigt. Dieser Auszug aus den 77 Bänden Behördenfindbüchern wurde im Archiv als "4 Alt Fb. 2" bezeichnet. die mit dieser Aufstellung eingegangenen Akten mit dieser Bestandbezeichnung versehen.
1949/1950 wurden dann die übrigen Akten zusammen mit den Behördenfindbüchern abgegeben. Dieser Zugang ist in den Behördenfindbüchern an den blauen Paketnummern (Nr. 1 - 4387) zu erkennen. Die Akten erhielten die Bestandsbezeichnung "4 Alt 18".
Die archivische Erschließung der Akten erfolgte in Teilbeständen zunächst durch Verzeichnung in einer Zettelkartei.
Aufgenommen wurden bei dieser vorläufigen Verzeichnung auch Akten, die aus dem Bestand 12 Neu 13 stammen. Die Herausnahme ist in den Findbüchern dieses Bestandes mit Rotstift unter Angabe der vorläufigen Signatur erwähnt.
Im Jahr 1992 wurden die Akten auf die Abteilungen "Alt", "W" und "Neu" aufgeteilt und mit der Neuverzeichnung begonnen.
Die Akten des Landesdomänenamtes sind im vorliegenden Bestand belassen worden. Akten aus der Zeit nach der Auflösung des Landesdomänenamtes befinden sich im Bestand 12 Neu.
Die archivische Erschließung erfolgte unter Anleitung der Unterzeichnenden durch Frau Weyershausen, die im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch das Arbeitsamt Braunschweig auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes die Erstellung des vorliegenden Findbuches ermöglichte.
Die Eingabe der Titelaufnahmen in die EDV (AIDA) erfolgte durch die Archivangestellten Frau Könnecke und Herrn Kustak.
Wolfenbüttel, im
Bestandsgeschichte: August 1995
Christina Schröder
Bestandsgeschichte: (Archivinspektorin)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
An Stelle der gleichzeitig aufgehobenen Domänendirektion wurde am 08.01.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 9) die provisorische Domänen-Verwaltungs-Commission eingesetzt, der die Verwaltung der Kammer-, Kloster- und Stiftsgüter, sowie alle übrigen Domanialgefälle und Einkünfte unterstellt wurde. Durch Verordnung vom 19.05.1814 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 23) wurde die fürstliche Kammer neu errichtet.
Die Tätigkeit der Kammer fand ihr Ende durch Aufhebung des Gesetzes von 1832 und Errichtung eines Landesforstamts, Landesdomänenamts und Landbergamts durch das Gesetz vom 11.5.1922 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 5); diese Ämter übernahmen nach der Verordnung vom 27.3.1922 die Geschäfte der bisherigen Direktionen. Das Landes Domänenamt wurde durch Gesetz vom 16.10.1933 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 128) mit Wirkung vom 30.9.1933 aufgehoben. Die Aufgaben und Befugnisse wurden dem Finanzminster übertragen.
Eine völlige Neuordnung der Behörde erfolgte im Zusammenhang mit dem Erlaß der Neuen Landschaftsordnung vom 12.10.1832, deren § 166 ihr die Verwaltung des Kammergutes unter unmittelbarer Leitung des Staatsministeriums übertrug. Im Gesetz vom 12.10.1832 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 24, S. 387 ff.) über die Organisation und den Geschäftskreis der hzgl. Kammer wurde ihre Gliederung in die Direktionen der Domänen, der Forsten und Jagden und der Berg- und Hüttenwerke bestimmt.
Durch das Gesetz vom 19.05.1850 (Gesetz- und Verordnungssammlung Nr. 10), das der Direktion der Domänen die Obliegenheiten der aufgehobenen Lehn- und Grenzkommission übertrug, wurde der bisherige Geschäftskreis der Kammer im wesentlichen bestätigt.
Bestandsgeschichte
Die Akten der Domänenverwaltung (Ämter und Klöster-, bzw. Stiftsämter) sind zum größten Teil im 19. Jahrhundert vom Kammerregistrator Knolle in 77 Bänden Findbüchern
Bestandsgeschichte: vorarchiviert verzeichnet worden.
1903 wurde ein kleiner Teil der so erfaßten Akten an das Landeshauptarchiv abgegeben, ohne daß die Findbücher ebenfalls übergeben wurden. Die abgelieferten Akten wurden in den Findbüchern mit dem Bleistiftvermerk "Archiv" ausgetragen und im Archiv oder bereits in der Behörde eine maschinenschriftliche Abschrift der entsprechenden Aktentitel angefertigt. Dieser Auszug aus den 77 Bänden Behördenfindbüchern wurde im Archiv als "4 Alt Fb. 2" bezeichnet. die mit dieser Aufstellung eingegangenen Akten mit dieser Bestandbezeichnung versehen.
1949/1950 wurden dann die übrigen Akten zusammen mit den Behördenfindbüchern abgegeben. Dieser Zugang ist in den Behördenfindbüchern an den blauen Paketnummern (Nr. 1 - 4387) zu erkennen. Die Akten erhielten die Bestandsbezeichnung "4 Alt 18".
Die archivische Erschließung der Akten erfolgte in Teilbeständen zunächst durch Verzeichnung in einer Zettelkartei.
Aufgenommen wurden bei dieser vorläufigen Verzeichnung auch Akten, die aus dem Bestand 12 Neu 13 stammen. Die Herausnahme ist in den Findbüchern dieses Bestandes mit Rotstift unter Angabe der vorläufigen Signatur erwähnt.
Im Jahr 1992 wurden die Akten auf die Abteilungen "Alt", "W" und "Neu" aufgeteilt und mit der Neuverzeichnung begonnen.
Die Akten des Landesdomänenamtes sind im vorliegenden Bestand belassen worden. Akten aus der Zeit nach der Auflösung des Landesdomänenamtes befinden sich im Bestand 12 Neu.
Die archivische Erschließung erfolgte unter Anleitung der Unterzeichnenden durch Frau Weyershausen, die im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme durch das Arbeitsamt Braunschweig auf der Grundlage des Arbeitsförderungsgesetzes die Erstellung des vorliegenden Findbuches ermöglichte.
Die Eingabe der Titelaufnahmen in die EDV (AIDA) erfolgte durch die Archivangestellten Frau Könnecke und Herrn Kustak.
Wolfenbüttel, im
Bestandsgeschichte: August 1995
Christina Schröder
Bestandsgeschichte: (Archivinspektorin)
Zusatzinformationen: Abgeschlossen: Nein
Zusatzinformationen: teilweise verzeichnet
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ