Kläger: Lt. Emanuel Pu(e)tz, Advokat, Rudolf Amsinck, Ratsherr, und Zimbert Jenisch als Vormünder der Elisabeth Putz, Tochter des Paul Putz, Kaufmann in Hamburg, sowie Walter Buschaert, namens seiner Frau Anna, Witwe des Paul Putz in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Heinrich Balemann, Ratsherr der Stadt Lübeck, als Kurator der Judith Westinghusen, Tochter des Ratsherrn Heinrich Krumstroh und Witwe des Heinrich Westinghusen in Lübeck (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Bezahlung einer Partie Baumwolle, die von Paul Putz als Gläubiger des flüchtigen Falliten Hans Nord(ens) mit Arrest belegt wurde, die aber angeblich von Hans Nordens an die Beklagten zediert worden war
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Kläger: Lt. Emanuel Pu(e)tz, Advokat, Rudolf Amsinck, Ratsherr, und Zimbert Jenisch als Vormünder der Elisabeth Putz, Tochter des Paul Putz, Kaufmann in Hamburg, sowie Walter Buschaert, namens seiner Frau Anna, Witwe des Paul Putz in Hamburg (Beklagter).- Beklagter: Heinrich Balemann, Ratsherr der Stadt Lübeck, als Kurator der Judith Westinghusen, Tochter des Ratsherrn Heinrich Krumstroh und Witwe des Heinrich Westinghusen in Lübeck (Kläger) und als Nebenbeklagter der Rat der Stadt Hamburg.- Streitgegenstand: Appellationis; Streit um die Bezahlung einer Partie Baumwolle, die von Paul Putz als Gläubiger des flüchtigen Falliten Hans Nord(ens) mit Arrest belegt wurde, die aber angeblich von Hans Nordens an die Beklagten zediert worden war
211-2_P 39
P 2528
211-2 Reichskammergericht
Reichskammergericht >> P
1634
Enthält: Prokuratoren: Kläger: Dr. Heinrich Eilinck. Beklagter und Nebenbeklagter: Lt. Johann Schaumberger.- Instanzen: 1. (Niedergericht 1624). 2. (Obergericht 1625-1632). 3. Reichskammergericht 1634.
Archivale
Verwandte Bestände / Verzeichnungseinheiten: 741-4_S11293 (Bestelleinheit) [Mikroverfilmung von]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
07.03.2025, 11:58 MEZ