Mainz, 1541.08.22. Velten Scheff, Weißgerber, und seine Ehefrau Veronika verkaufen zu Erbe vor Herrn Johann Volckwein, einem weltlichen Richter zu Mainz, Herrn Wendeln Reiber, Vikar zu St. Peter vor Mainz, als Vertreter von Dekan, Kapitel und gemeiner Präsenz seines Stiftes, 2 1/2 fl. Ablösungsgült (zu je 24 Weißpfennigen), fällig auf St. Aegidiustag (1.9.), um 50 fl. und legen zu Unterpfand. 1) ihr Wohnhaus unter den Weißgerbern, gelegen im "Entenpfuhl" zwischen Contz Kegel und Bremen Meckel - zinst 1 Pfund Heller nach Altmünster, 3 Kappen oder 6 Weißpfennige den Predigern und 15 Schillinge den Feldsiechen zu St. Jörgen -. 2) 1 Viertel Acker im "Bruel", stößt auf den Burggraben neben "Eyerhen" und Jorg Oler - zinst 1 Pfund Heller Herrn Jorg Ertel in seine Vikarie zu St. Peter -. 3) eine Bleiche, stößt auf die Säuweede ("Sewwede"), neben Hans Schneidern, Weinrufer, und "Hertenhen" - zinst 1 Pfund Heller nach Altmünster -. 4) ein Kirschgarten am Hartenberg, grenzt an Wolf Rau ("Rawen") und Hans Beier, stößt auf die Landwehr ("Lantgewer") - zinst 9 Pfennige Ketten zum Lautzenloch. Die Gült ist erstmals 1542 fällig. Zeugen: Arnolt Weißgerber, Reinhart Hans und Magnus Weidtman, Schneider. S. des Richters. "Geschehen vff montags den achten tagk assumptionis Marie anno viertzigk vndt eins".

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