Baden-Württemberg: Landtagsdebatte zum Problem der Altenhilfe
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D621002/404
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1962 >> März
10. März 1962
(Franz Gog und Bernhard Schroth begründen Anträge ihrer Fraktionen:) (O-Ton) Franz Gog, MdL, CDU, Sigmaringen: Die Situation der Alten in der modernen Leistungsgesellschaft / Es geht nicht um Altenfürsorge als Staatsregie / Die bestehenden Einrichtungen und Verbände müssen instand gesetzt werden, der Aufgabe im gewachsenen Umfang gerecht zu werden / (3'01)
(O-Ton) Bernhard Schroth, MdL, SPD, Gaggenau: Die SPD fordert einen Landesaltenplan / Er enthält Vorschläge zur altersgerechten Unterbringung / Dafür müssen materielle Voraussetzungen geschaffen werden / Die Mindestrente / (2'44)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Die Entwicklung in der Soziologie des alten Menschen ist zum Teil unausweichlich / Sorge für das Wohl alter Menschen mit Hilfe staatlicher Subventionen entlastet die Familien dort, wo sie nicht entlastet werden sollen / Aber grundsätzliche Bejahung staatlicher Hilfe / (2'57)
(O-Ton) Bernhard Schroth, MdL, SPD, Gaggenau: Die SPD fordert einen Landesaltenplan / Er enthält Vorschläge zur altersgerechten Unterbringung / Dafür müssen materielle Voraussetzungen geschaffen werden / Die Mindestrente / (2'44)
(O-Ton) Hans Filbinger, Dr., CDU, Innenminister von Baden-Württemberg: Die Entwicklung in der Soziologie des alten Menschen ist zum Teil unausweichlich / Sorge für das Wohl alter Menschen mit Hilfe staatlicher Subventionen entlastet die Familien dort, wo sie nicht entlastet werden sollen / Aber grundsätzliche Bejahung staatlicher Hilfe / (2'57)
0:11:07; 0'11
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Landtag
Alter: Altenpflege, Altersversorgung
Familie
Gesellschaft
Staat
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ