Schlossarchiv Lauterbach (Bestand)
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Schlossarchiv Lauterbach
Staatsarchiv Landshut (Archivtektonik) >> Archivtektonik des Staatsarchivs Landshut >> IV. Nichtstaatliches Archivgut >> B. Archive des Adels, adelige Standesherrschaft und Jurisdiktion >> 1.) Adelsarchive
1607 - 1848
Vorwort: Der im Staatsarchiv als Schlossarchiv Lauterbach geführte Bestand resultiert aus einer Aktenabgabe des Landesarchivs in Klagenfurt bzw. des Bayer. Hauptstaatsarchivs aus den Jahren 1930 bis 1932. Die Unterlagen reichen vom 17. Jahrhundert bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts. Von 1603 bis 1848 waren die Hofmarken und späteren Patrimonialgerichte Ober- und Unterlauterbach, Meilenhofen und Horneck in den Händen der Grafen bzw. Fürsten von Portia, ehe ihnen die Freiherrn von Cetto folgten, die bis in die Gegenwart Besitzer blieben (vgl. auch Mitteilungen für Archivpflege in Oberbayern Nr. 20 S. 484). Aufgrund dieser Zusammengehörigkeit wurden die Hofmarken Ober- und Unterlauterbach, Meilenhofen und Horneck zu einem Schlossarchiv Lauterbach zusammengefasst. Ein im Jahr 1942 erstelltes Archivalienverzeichnis belegt, dass um diese Zeit eine Anzahl von Urkunden, Protokollen, Rechnungen und Akten frühestens aus dem 14. Jahrhundert und bis ins 19. Jahrhundert reichend im Schloss aufbewahrt wurde. Nach Anfragen in jüngerer Zeit scheint dieses Archiv vor Ort nicht mehr erhalten zu sein. Die unter den Briefsprotokollen nicht aufgeführten Bände mit der Altsignatur Br.Pr. Rottenburg Nr. 238 (Jg. 1683 - 1693), Nr. 250 (Jg. 1744 - 1748) und Nr. 256 a (Jg. 1769 - 1772) haben unter dem Trausnitzbrand so gelitten, dass sie zu den brandgeschädigten Briefsprotokollen genommen wurden. Sie sind nur auf Mikrofilm zugänglich.
Schlossarchiv Lauterbach
258
Bestand
Akten
ger
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
12.08.2025, 09:29 MESZ