Chuntz Hübner, Hans Nuhan, Heinz Fflienstein, Peter Scheczel und Seitz Heller zu Wentelstein verkaufen die Badstube zu Wendelstein, welche bisher der Gemeinde gehörte und wegen deren ständig Streitigkeiten erwuchsen, an Wenczla Ortolff, Bürger zu Nürnberg, der schon den größten Teil von Wendelstein besitzt. Zu dem Verkauf erteilen ihre Genehmigung Heinrich Meisner, Pfarrer zu Wendelstein, Ritter Hans von Stawf zu Ernfels, Landrichter zu Hirsperg, von Seckendorf zu Chornburg, Pfleger zum Kammerstein, Ulrich Grummat, Richter zu Schwabach, Heinz Geuder. (Zeugen: Hans Stetzman, Hans Veltbrecher und Heincz Peuerlein). - Zu dem Kauf gehören auch der Kessel, der steinerne Trog sowie einiges Baumaterial. Die Verkäufer verpflichten sich, in Wendelstein keine neue Badstube zu errichten. - Siegler: Hans Stetzman, Chunrat Ffridwartzhosfer, Hans Veltbrecher.
Vollständigen Titel anzeigen
Chuntz Hübner, Hans Nuhan, Heinz Fflienstein, Peter Scheczel und Seitz Heller zu Wentelstein verkaufen die Badstube zu Wendelstein, welche bisher der Gemeinde gehörte und wegen deren ständig Streitigkeiten erwuchsen, an Wenczla Ortolff, Bürger zu Nürnberg, der schon den größten Teil von Wendelstein besitzt. Zu dem Verkauf erteilen ihre Genehmigung Heinrich Meisner, Pfarrer zu Wendelstein, Ritter Hans von Stawf zu Ernfels, Landrichter zu Hirsperg, von Seckendorf zu Chornburg, Pfleger zum Kammerstein, Ulrich Grummat, Richter zu Schwabach, Heinz Geuder. (Zeugen: Hans Stetzman, Hans Veltbrecher und Heincz Peuerlein). - Zu dem Kauf gehören auch der Kessel, der steinerne Trog sowie einiges Baumaterial. Die Verkäufer verpflichten sich, in Wendelstein keine neue Badstube zu errichten. - Siegler: Hans Stetzman, Chunrat Ffridwartzhosfer, Hans Veltbrecher.
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden 279
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden >> Urkundenselekt Heilig-Geist-Spital/Spitalamt (in chronologischer Reihung)
1447 November 3
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: 3 Sg. in Wachsschüsseln an Presseln anhängend (ohne Schäden)
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Dat. freitag nach aller hl. tag. 1447.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1447
Monat: 11
Tag: 3
Äußere Beschreibung: Maße: 38cm H x 39,5cm B, Plica 5,5cm
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Dat. freitag nach aller hl. tag. 1447.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1447
Monat: 11
Tag: 3
Äußere Beschreibung: Maße: 38cm H x 39,5cm B, Plica 5,5cm
Kleine Einrisse an Plica um Pressel 1 und 3 (Zustand 21.09.2021, gez. Dr. Burger)
Hübner, Konrad
Nuhan, Johann
Flienstein, Heinrich
Schetzel, Peter
Heller, Seitz
Ortolff, Wenzel
Meisner, Heinrich
Stauffer zu Ehrenfels, Johann
Grummat, Ulrich (Richter zu Schwabach)
Geuder, Heinrich
Stetzman, Johann
Fridwartzhosfer, Konrad
Veltbrecher, Johann
Wendelstein (Lkr. Roth), Badstube
Schwabach, Richter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:53 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Staatsarchiv Nürnberg (Archivtektonik)
- Beständetektonik des Staatsarchivs Nürnberg (Tektonik)
- I. Altbestände (Territorien und Institutionen des Alten Reichs) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg (Tektonik)
- Klöster, Spitäler, Stiftungen und Stiftungsverwaltungen (reichsstädtischer Zeit) - siehe auch Ämterrechnungen (Tektonik)
- Spitalamt (Verwaltung des Heilig-Geist-Spitals) (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Heilig-Geist-Spital, Urkunden (Bestand)
- Urkundenselekt Heilig-Geist-Spital/Spitalamt (in chronologischer Reihung) (Gliederung)
CC0 1.0 Universell