Ulrich Ehinger genannt Österreicher, derzeit Bürgermeister zu Ulm, und Eitel ("Ytal") Löw, Altbürgermeister, teilen der Gesellschaft in der Katze zu Konstanz auf deren Anfrag hin mit, dass es auch in Ulm eine besondere Gesellschaft der Geschlechter gibt. Zu dieser und den von ihr veranstalteten Versammlungen und Festen haben Zunftangehörige keinen Zugang. Ludwig Neithardt gehört wie auch schon seine Vorfahren dieser Gesellschaft der Geschlechter an.
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Ulrich Ehinger genannt Österreicher, derzeit Bürgermeister zu Ulm, und Eitel ("Ytal") Löw, Altbürgermeister, teilen der Gesellschaft in der Katze zu Konstanz auf deren Anfrag hin mit, dass es auch in Ulm eine besondere Gesellschaft der Geschlechter gibt. Zu dieser und den von ihr veranstalteten Versammlungen und Festen haben Zunftangehörige keinen Zugang. Ludwig Neithardt gehört wie auch schon seine Vorfahren dieser Gesellschaft der Geschlechter an.
A Urk., 2264
1203 a
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1470 Januar 20.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Ulrich Ehinger genannt Österreicher, Bürgermeister, und Eitel Löw, Altbürgermeister zu Ulm
Siegler: Unbesiegelt
Überlieferung: Unbeglaubigte Abschrift von einer Hand des 15. Jahrhunderts
Beschreibstoff: Papier
Datum: Geben vnder vnser baider insigele vff samstag nach Anthony, [14]70.
Scan-Nummer: Negativ Nr. 171 / B + C - 85
Aussteller: Ulrich Ehinger genannt Österreicher, Bürgermeister, und Eitel Löw, Altbürgermeister zu Ulm
Siegler: Unbesiegelt
Überlieferung: Unbeglaubigte Abschrift von einer Hand des 15. Jahrhunderts
Beschreibstoff: Papier
Datum: Geben vnder vnser baider insigele vff samstag nach Anthony, [14]70.
Scan-Nummer: Negativ Nr. 171 / B + C - 85
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International