47/4 [fol. 350ff]: 1759 Sept. 13 (Senatsprotokoll) (Beschlüsse: 47/4,353ff)
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UAT 47/ Akademischer Senat (II,2), Protokolle
Akademischer Senat (II,2), Protokolle >> 1. Akademischer Senat, Protokolle (1740-1912) >> Acta Senatus, Bd. 52
Enthält: Anwesend: Prorektor Sartorius; Kanzler Reuss; Cotta; Smalcalder; Schöpff; Harpprecht; Mögling sen.; Hoffmann; Canz; Sigwart; Mögling jun.; Gmelin; de Lohenschiold; Plouquet; Kies; Hoffmann; Schott; Hoffmann phil.; 1.) Supplik des Schumann in der Geldsache. [UAT 47/4, Bl. 350]; 2.) Beratung des weiteren Vorgehens in der Sache Berger-Schramm. [UAT 47/4, Bl. 350]; 3.) Bitte des Papiermachers Rhein von Zwifalten, Gläubiger Cottas, um Beförderung dessen Schuldsache (Schott). [UAT 47/4, Bl. 350]; 4.) Bitte des Beck, Schwiegersohn Cottas, um Vorschuss auf seine Forderungen, und Bitte des Cotta um einen weiteren Aufschub. [UAT 47/4, Bl. 350f]; 5.) a) Aussetzung des Stipendium Broll für v. Lenz.; b) Errichtung der Obligationen für die Bondorfer, Aullinger und Stettener Schuldner. [UAT 47/4, Bl. 350']; 6.) Bekanntgabe eines Schreibens des Baden-Durlacher Geheimrats zur Schuldsache des ehemaligen Studenten Mez (Anm. 1: MUT 35281) und dessen vermutlichen Aufenthaltsort. (Roberts als Kostgeber und Hauptgläubiger). [UAT 47/4, Bl. 350']; 7.) Auf Bitten des Rektors Hefelen Umlage eines Teils der Bezüge des älteren Sohns, Stiftler, aus dem Stipendium Kellenbenz auf die jüngeren Söhne Hieronymus und Johann Adam Hefelen. (Smalscalder als Stipendienverwalter). [UAT 47/4, Bl. 350'f]; 8.) Bitte des Buchdruckers Gottschick um befreiung von der Jungmeisterstelle. [UAT 47/4, Bl. 351]; 9.) Als Gratial Entschädigung des Schneiders Süßer für Schulden des verstorbenen M. Schmid. (Hoffmann als Verwalter des Stipendium Fabri). [UAT 47/4, Bl. 351]; 10.) Bitte des Proselyten Gabler um akademischen Schutz. [UAT 47/4, Bl. 351]; 11.) Anmahnung des Ordo Studiorum durch den Prorektor. [UAT 47/4, Bl. 351']; 12.) Gratial für die Pfarrerstochter Rosina Held. (A.-Diakon Uhland). [UAT 47/4, Bl. 351']; 13.) Gratial für Catharina Beck (Chrirurgus Gaum). [UAT 47/4, Bl. 351']; 14.) für die Rotgerberswitwe Maria Barbara Beck. [UAT 47/4, Bl. 351']; 15.) für Maria Agnes Hipp, deren Mann bei der Miliz, zur Versorgung der Kinder. [UAT 47/4, Bl. 351']; 16.) für Maria Barbara Hipp und deren Schwiegermutter. [UAT 47/4, Bl. 351']; 17.) für die ehemalige Kutschersfrau Christina Catharina Kable bei Geißberg. [UAT 47/4, Bl. 351']; 18.) für die Witwe Maria Catharina Pfeiffer. [UAT 47/4, Bl. 351']; 19.) für Maria Justina Pfeiffer, deren Mann, Zimmermann und Stadtboßler, beim Militär. [UAT 47/4, Bl. 351']; 20.) für die ehemalige Karlsruher Botin Anna Catharina Reusch. [UAT 47/4, Bl. 351']; 21.) für den Buchbindergesell des Pedellen, Cloß, wegen Krankheit und Anspruch am Erbe des Fiebig. (Sigwart als Lazarettverwalter.) [UAT 47/4, Bl. 351']; 22.) für die beiden Frauen Jost. (Sigwart). [UAT 47/4, Bl. 352]; 23.) für Regina Justina Sonntag, Tochter des Torwächters. (Sigwart). [UAT 47/4, Bl. 352]; 24.) für Maria regina Kuhlenkampff von Urach, Verwandte des Professors Neu. [UAT 47/4, Bl. 352]; Von Supremus Deputatus Hoffmann zur Beratung: 25.) Bitte des Johannes Helmle von Sindelfingen um genehmigung des Antritts eines Erbes von seinem Schwieger Daniel (?). (Keller Schönhuth). [UAT 47/4, Bl. 352]; 26.) Bitte des Kellers Schönhuth um ein Weingratial. [UAT 47/4, Bl. 352]; 27.) Einspruch gegen die eigen,ächtige Inventur des Oberamtmanns Schott von Blaubeuren bei einem Ringinger Untertanen. (von Pflug). [UAT 47/4, Bl. 352]; 28.) Bitte des Supremus Dep. um Rechnungsabhör. [UAT 47/4, Bl. 352']
Akte
Acta Senatus, Bd. 52
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
17.12.2025, 09:43 MEZ
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