Pressegesetze: Zensur
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I. HA Rep. 81 Hannover nach 1807, Nr. 52
C Nr. 3
I. HA Rep. 81 Hannover nach 1807 Gesandtschaft Hannover nach 1807
Gesandtschaft Hannover nach 1807 >> 2. Politische und dynastische Angelegenheiten (1817 - 1866)
1839 - 1858
Enthält u.a.:
- Verzeichnis der erlaubten Schriften des "Jungen Deutschland", 1840;
- Verbot von "De la Prusse et de sa Domination sous les rapports politiques et religieux, spécialement dans les nouvelles Provinces", 1842;
- Vertrieb verbotener Schriften durch die Buchhandlung Leukart in Breslau, 1842;
- Vertrieb der Mitschrift des Dr. Heinrich Paulus einer Vorlesung von Friedrich von Schelling durch den Verlag K.W. Leske in Darmstadt, 1843;
- Publikation der Schrift "Über den Einfluss der Fabriken und Manufakturen in Schlesien" von Treumund Welp in Braunschweig, 1844;
- Publikaton "Neue Gedichte" von Heinrich Heine durch den Verlag Hoffmann und Campe in Hamburg, 1844;
- Ersuchen des Königs von Preußen um das Verbot des Romans "Der Geheimrath und der Geheim-Secretair. Ein politisches Gemälde zur Warnung angehender Staatsbeamten" von Dr. Scheel in den Bundesstaaten, 1845;
- Verbot von "Ein Steckbrief" des ehemaligen Steuerbeamten Karl Heinzen, 1845;
- Verbot von "Geheime Inquisition, Censur und Cabinets-Justiz im verderblichen Bunde" von Wilhelm Schulz und Carl Welcker, verlegt von G. Braun in Karlsruhe, 1845;
- Verbot von "Briefwechsel zwischen einem ehemaligen und einem jetzigen Diplomaten" von Gustav von Struve, verlegt bei J. Beusheimer in Mannheim, 1845;
- Verbot von "Neustes Portfolio. Sammlung politischer, auf die Geschichte der Gegenwart Bezug habender Documente, aus dem Englischen", gedruckt von Friedrich Otto in Braunschweig, 1845;
- Verbot von "Narren-Almanach, Bd. 4" von Eduard Maria Oettinger, verlegt bei Philipp Reclam jun. in Leipzig, 1846;
- Verbot von "Kapitalismus eines Republikaners der Zukunft", 2. Auflage, Lausanne 1845 und "Pillen, eigens präpariert für deutsche und andere Michel" von W[ilhelm] M[arr], verlegt bei Jenni Sohn in Bern, 1845;
- Verbot von "Die Seherin. Dramatisches Gedicht" von Emil Mecklenburg, 1845;
- "Kassuth-Fonds. Aufruf an die Deutschen in Amerika" von den deutschen Buchhändlern in New York (Abschrift), 1852;
- Verbot der Zeitschrift "Der Hahn für Stadt und Land", umbenannt in "Allgemeiner Anzeiger", publiziert von C. Kindermann in Lemgo, 1852;
- Plan der Publikation von "Volkszeitung. Wochenblatt für Politik und Unterhaltung" von C. Kindermann und Dr. Adolph Mensching in Hannover, 1852/53;
- Abdruck des Aufsatzes von Oberregierungsrat Zimmermann in der "Neuen Preußischen Zeitung" als Antwort auf "Die deutsche Politik Preußens und des Berliner Central-Preßbüreau" von Dr. Carl Heinrich Jürgens, Redakteur der Hannoverschen Zeitung, 1855;
- Verbot der Schriften von Pierre-Joseph Proudhon, 1858.
- Verzeichnis der erlaubten Schriften des "Jungen Deutschland", 1840;
- Verbot von "De la Prusse et de sa Domination sous les rapports politiques et religieux, spécialement dans les nouvelles Provinces", 1842;
- Vertrieb verbotener Schriften durch die Buchhandlung Leukart in Breslau, 1842;
- Vertrieb der Mitschrift des Dr. Heinrich Paulus einer Vorlesung von Friedrich von Schelling durch den Verlag K.W. Leske in Darmstadt, 1843;
- Publikation der Schrift "Über den Einfluss der Fabriken und Manufakturen in Schlesien" von Treumund Welp in Braunschweig, 1844;
- Publikaton "Neue Gedichte" von Heinrich Heine durch den Verlag Hoffmann und Campe in Hamburg, 1844;
- Ersuchen des Königs von Preußen um das Verbot des Romans "Der Geheimrath und der Geheim-Secretair. Ein politisches Gemälde zur Warnung angehender Staatsbeamten" von Dr. Scheel in den Bundesstaaten, 1845;
- Verbot von "Ein Steckbrief" des ehemaligen Steuerbeamten Karl Heinzen, 1845;
- Verbot von "Geheime Inquisition, Censur und Cabinets-Justiz im verderblichen Bunde" von Wilhelm Schulz und Carl Welcker, verlegt von G. Braun in Karlsruhe, 1845;
- Verbot von "Briefwechsel zwischen einem ehemaligen und einem jetzigen Diplomaten" von Gustav von Struve, verlegt bei J. Beusheimer in Mannheim, 1845;
- Verbot von "Neustes Portfolio. Sammlung politischer, auf die Geschichte der Gegenwart Bezug habender Documente, aus dem Englischen", gedruckt von Friedrich Otto in Braunschweig, 1845;
- Verbot von "Narren-Almanach, Bd. 4" von Eduard Maria Oettinger, verlegt bei Philipp Reclam jun. in Leipzig, 1846;
- Verbot von "Kapitalismus eines Republikaners der Zukunft", 2. Auflage, Lausanne 1845 und "Pillen, eigens präpariert für deutsche und andere Michel" von W[ilhelm] M[arr], verlegt bei Jenni Sohn in Bern, 1845;
- Verbot von "Die Seherin. Dramatisches Gedicht" von Emil Mecklenburg, 1845;
- "Kassuth-Fonds. Aufruf an die Deutschen in Amerika" von den deutschen Buchhändlern in New York (Abschrift), 1852;
- Verbot der Zeitschrift "Der Hahn für Stadt und Land", umbenannt in "Allgemeiner Anzeiger", publiziert von C. Kindermann in Lemgo, 1852;
- Plan der Publikation von "Volkszeitung. Wochenblatt für Politik und Unterhaltung" von C. Kindermann und Dr. Adolph Mensching in Hannover, 1852/53;
- Abdruck des Aufsatzes von Oberregierungsrat Zimmermann in der "Neuen Preußischen Zeitung" als Antwort auf "Die deutsche Politik Preußens und des Berliner Central-Preßbüreau" von Dr. Carl Heinrich Jürgens, Redakteur der Hannoverschen Zeitung, 1855;
- Verbot der Schriften von Pierre-Joseph Proudhon, 1858.
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 13:32 MESZ
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