Auerkotten bei Kohlfurth und bei Wüstenhof
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Kl - 152
Kleine Erwerbungen
Kleine Erwerbungen >> 10. Grundstücks-, Miet- und Gebäudeangelegenheiten
1705, 1777
Enthält: a) Vor etlichen Jahren haben Brüder Clemens (1/2) und Peter Jüngel (1/4) zusammen mit Johann Linder (1/4) einen Wupperkotten (Auerkotten bei Kohlfurth) gebaut; Clemens verkauft seine Hälfte an die Miteigentümer, behält sich aber einen Platz "neben dem Kotten über den Graben" zum Bau eines neuen Kottens vor, Schuldiener Caspar Burich hat den Vertrag aufgesetzt, Gräfrath 1705
b) Johann Peter Krahe und Maria Catharina Kirschbaum verpfänden an Johann Wilhelm Schaaff und Anna Catharina Kaymers 1/4 "an der Auen auf der Wupper über den Graben gelegenen Schleifkotten" (vermutlich Auerkotten bei Wüstenhof), Solingen 1777
b) Johann Peter Krahe und Maria Catharina Kirschbaum verpfänden an Johann Wilhelm Schaaff und Anna Catharina Kaymers 1/4 "an der Auen auf der Wupper über den Graben gelegenen Schleifkotten" (vermutlich Auerkotten bei Wüstenhof), Solingen 1777
Archivale
Clemens
Jüngel, Peter
Linder, Johann
Burich, Caspar
Krahe, Johann Peter
Kirschbaum, Maria Catharina
Schaaff, Johann Wilhelm
Kaymers, Anna Catharina
Kohlfurth
Wüstenhof
Kotten - Auerkotten
Schulden
Darlehen
Auerkotten
Schuldiener
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:40 MEZ