Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 6061
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1786 Juni 17
Regest: Vogt, Bürgermeister und Richter zu Ofterdingen Bebenhäuser Kloster-Oberamts bezeugen: Friederica Dorothea Schmid, die sich an einen Bürgerssohn in Reuttlingen zu verheiraten und daselbst bürgerlich niederzulassen gedenkt, ist laut Taufscheins als eheliche Tochter des weiland Jakob Friedrich Schmid, gewesenen Bürgers und Chirurgus in Ofterdingen, und der noch lebenden Susanna Dorothea Fehleisin den 21. Dezember 1761 geboren. Sie ist von Leibeigenschaft ganz frei. Sie erhält von ihrer Mutter zu Heiratgut 200 fl und kann auf Absterben derselben noch ungefähr 100 fl, sodann auf Absterben ihres Grossvaters ungefähr 50 fl erhalten. Auch hat sie an eigen Erspartem 20 fl.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Taxa 24 Kr.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Taxa 24 Kr.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Vogt, Bürgermeister und Richter: 5 Unterschriften
Amtliches Siegel des Oberamts Bebenhausen
Unterschrift des Oberamtmanns Dr. Wilhelm Ludwig Storr
Genetisches Stadium: Or.
Amtliches Siegel des Oberamts Bebenhausen
Unterschrift des Oberamtmanns Dr. Wilhelm Ludwig Storr
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ