Krebs durch Rostbraten? Warum die WHO-Studie falsch liegt
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 R150122/201
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 4/026 Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015
Fernsehsendungen von SWR Fernsehen aus dem Jahre 2015 >> November
5. November 2015
Die WHO sorgt für Diskussionen, auch im Land der Saitenwürstle, des Zwiebelrostbratens und des Schwarzwälder Schinkens. Köche und Metzger sagen: Wurst ist nicht gleich Wurst.
Fleisch und Fleischprodukte können krebserregend sein, zum Beispiel, wenn sie durch Pökeln oder Räuchern haltbar gemacht oder geschmacklich verändert wurden. Das sagt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Metzgermeister Matthes ist sauer: "Das geht doch nicht, dass man Lebensmittel mit Tabak und Asbest gleichsetzt." Seine Kunden hätten sich von der Geschichte aber nicht verrückt machen lassen. Er meint: "Man müsste einfach schon in der Schule über Lebensmittel aufklären."
Sternekoch Vincent Klink kritisiert die Wurstproduktion: "Beim Schnapsbrennen gibt es klare Regeln. Warum nicht auch fürs Wurstmachen?¿ Zu viel billiges Discounterfleisch führe eben dazu, dass zu viel schlechte Wurst gegessen werde.
Dem stimmt die Landestierschutzbeauftragte Cornelie Jäger zu. Sie ärgert sich vor allem darüber, dass die Discounter ihren Kunden vorgaukelten, sie setzten sich für bessere Tierhaltung ein: "Dass Discounter, die Eier, Milch und Fleisch massenhaft zu besonders niedrigen Preisen handeln, verstärkt mit dem Tierwohl werben, halte ich für scheinheilig."
Fleisch und Fleischprodukte können krebserregend sein, zum Beispiel, wenn sie durch Pökeln oder Räuchern haltbar gemacht oder geschmacklich verändert wurden. Das sagt eine Studie der Weltgesundheitsorganisation WHO. Metzgermeister Matthes ist sauer: "Das geht doch nicht, dass man Lebensmittel mit Tabak und Asbest gleichsetzt." Seine Kunden hätten sich von der Geschichte aber nicht verrückt machen lassen. Er meint: "Man müsste einfach schon in der Schule über Lebensmittel aufklären."
Sternekoch Vincent Klink kritisiert die Wurstproduktion: "Beim Schnapsbrennen gibt es klare Regeln. Warum nicht auch fürs Wurstmachen?¿ Zu viel billiges Discounterfleisch führe eben dazu, dass zu viel schlechte Wurst gegessen werde.
Dem stimmt die Landestierschutzbeauftragte Cornelie Jäger zu. Sie ärgert sich vor allem darüber, dass die Discounter ihren Kunden vorgaukelten, sie setzten sich für bessere Tierhaltung ein: "Dass Discounter, die Eier, Milch und Fleisch massenhaft zu besonders niedrigen Preisen handeln, verstärkt mit dem Tierwohl werben, halte ich für scheinheilig."
0'04
Audio-Visuelle Medien
Jäger, Cornelie; Landesbeauftragte für Tierschutz
Matthes, Kurt; Metzgermeister
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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