Nicht angeführt (Konzentrationslager Flossenbürg).
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0.4, 047/0290a
former reference number: Flossenbürg 15
former reference number: I314, Folio 82-93
DE ITS 0.4 Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung
Kartei der „Sachdokumente“ der Sammlungsgruppe Inhaftierung und Verfolgung >> Konzentrationslager >> Konzentrationslager Flossenbürg >> Administrative der politischen Abteilung/Kommandantur
31.07.1946
Die durch Erschießung, Erhängen, das heißt die nicht eines natürlichen Todes Verstorbenen, wurden im Häftlings-Buch mit den Buchstaben "SB" Sonderbehandlung oder mit "X" gekennzeichnet. Namentl. genannte: Blockälteste, Pole Zielinski und Zygmunt Jurkowski. Blockälteste waren meistens Deutsche die sich unmenschl. aufführten. Unter den aus den Lagern Hersbruck oder Leitmeritz zurücktransportierten Arbeitsunfähigen, gab es bis zu 100 und noch mehr Tote. Ankunft eines Transportes aus Warschau in Flossenbürg am 28.08.1944 (Männer, Frauen und Kinder). Frauen und Kinder wurden in andere Konzentrationslager, vor allem nach Ravensbrück transportiert. Der Vizeminister des Rechts, der in diesem Transport war, verstarb in Flossenbürg. Ferner werden namentl. genannt: Lagerschreiber, Schreibst.-Leiter, Kanzleibeschäftigte, Schreibgehilfen sowie Insassen des Konzentrationslagers Flossenbürg.
Okregowa Komisja Badania Zbrodni Niemickich w Lodzi
Abgebende Stelle: Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen Ludwigsburg
Art: Fotokopie vom Original
Archivale
Polnisch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
02.06.2025, 09:19 MESZ