Bartholomäus Kobler aus Lindau, Kleriker der Konstanzer Diözese, kaiserlicher öffentlicher Notar, insinuiert auf Ersuchen des Eberhard Viltzing, genannt von Simentingen, Anwalt der Grafen Hug und Ulrich von Montfort, Mandat, Zitation und Ladung Friedrichs [III.], römischer Kaiser, usw., ausgestellt Wien, 1481 April 3, das inseriert ist, in dem er dem Truchseß Johann von Waldburg, Landvogt in Schwaben, mitteilt, daß er den Grafen Hug und Ulrich Wilhelm von Montfort, die ein Urteil des Reichskammergerichts gegen ihn erstritten haben wegen der Pfandherrschaft über die Freien auf Leutkircher Heide, innerhalb von 6 Wochen und 3 Tagen Rechtshilfe zukommen lassen werde und gebietet ihm, das Urteil des Kammergerichts anzuerkennen. Der Notar liest das Mandat des Johann Truchseß von Waldburg vor und übergibt es in seine Hände.
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Bartholomäus Kobler aus Lindau, Kleriker der Konstanzer Diözese, kaiserlicher öffentlicher Notar, insinuiert auf Ersuchen des Eberhard Viltzing, genannt von Simentingen, Anwalt der Grafen Hug und Ulrich von Montfort, Mandat, Zitation und Ladung Friedrichs [III.], römischer Kaiser, usw., ausgestellt Wien, 1481 April 3, das inseriert ist, in dem er dem Truchseß Johann von Waldburg, Landvogt in Schwaben, mitteilt, daß er den Grafen Hug und Ulrich Wilhelm von Montfort, die ein Urteil des Reichskammergerichts gegen ihn erstritten haben wegen der Pfandherrschaft über die Freien auf Leutkircher Heide, innerhalb von 6 Wochen und 3 Tagen Rechtshilfe zukommen lassen werde und gebietet ihm, das Urteil des Kammergerichts anzuerkennen. Der Notar liest das Mandat des Johann Truchseß von Waldburg vor und übergibt es in seine Hände.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 U 85
Archiv Leutkirch. Fasc.
Kaiserl. Privilegien
XVII.3
B 59 U 63
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 59 Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf
Landvogtei Schwaben/Oberamt Altdorf >> Urkunden
1481 November 6
Urkunden
Ausstellungsort: Bregenz
Zeugen: der Marschall Erzherzog Sigmunds von Österreich Johann Truchseß von Höfingen ("Hafingen"), Hans von Fridingen zu Hohenkrähen, Hans von Mulfingen, Vogt zu Sigmaringen, Konrad Byschoff, Laie aus dem Konstanzer Bistum.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Not. Instr. mit Not. Signet
Zeugen: der Marschall Erzherzog Sigmunds von Österreich Johann Truchseß von Höfingen ("Hafingen"), Hans von Fridingen zu Hohenkrähen, Hans von Mulfingen, Vogt zu Sigmaringen, Konrad Byschoff, Laie aus dem Konstanzer Bistum.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Not. Instr. mit Not. Signet
Byschoff, Konrad
Fridingen, Hans von
Kobler, Bartholomäus
Montfort(-Rotenfels); Hugo (Haug) von; Graf
Montfort, Wilhelm von; Graf
Truchsess von Höfingen, Johann
Viltzing, Eberhard, gen. von Simentingen
Waldburg, Johann(es) Truchsess von; Reichslandvogt
Bregenz, Vorarlberg [A]
Hohenkrähen = Hofgut Hohenkrähen : Duchtlingen, Hilzingen KN
Konstanz KN; Diözese
Leutkirch im Allgäu RV
Lindau (Bodensee) LI
Waldburg RV
Wien [A]
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:26 MEZ