Kaufbrief
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A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Nr. 1959
A 2 a (Kaufbriefe u.a.) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 1-6) >> Bd. 5 Armenpflege: Zinsbriefe, Kaufbriefe u.ä.
1543 Dezember 22
Regest: Jacob jung Schleher, Bürger zu Reutlingen, bekennt, daß er Matheus Betz und Balthus Knapp, Pflegern der Kinder von weilund Bastin Rup und Elsa Knappin selig, verkauft hat 1 1/2 Gulden rheinisch, den Gulden zu 60 Kreuzer gerechnet, stete jährl. Gült, jährlich zu geben auf St. Thomas Tag aus seinem ungefähr 4 Mannsmahd großen Gut in Holenbrunnen zwischen Cecilia Schlugkin und Junker Hans Spenglers Gütern. Zinst zuvor 1 Gulden 6 Schilling 8 Heller. Der Kauf ist geschehen um 30 Gulden rheinisch, welche ihm (Jacob Schleher) von Hans Schabers selig Erben an der Kaufsumme, als er solches Gut von ihnen erkauft, abgezogen worden ist. Bei Säumigkeit in der Gült Zahlung haben die genannten Pfleger ihre Pflegkinder und Inhaber dieses Briefs das Recht, das verschriebene Unterpfand darum nach Zinses und der Stadt Reutlingen Recht und Gewohnheit anzugreifen und zu verganten, bis ihnen um ihren ausständigen und verfallenen Zins samt aufgelaufenen Kosten eine vollkommene Bezahlung geschehen ist. Doch hat er und jeder Inhaber des Zinsguts das Recht, das genannte Gut jederzeit wieder auszulösen mit 30 Gulden Hauptguts samenthaft (= insgesamt) miteinander oder teilsam den 1/2 Gulden mit 10 und den Gulden mit 20 Gulden.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Jetz Hans Helb und Jorg jung Kocher.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Jetz Hans Helb und Jorg jung Kocher.
Beschreibstoff: Pg.
Archivale
Siegel (Erhaltung): Siegel fehlt
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Ludwig Decker, Richter zu Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegler: Ludwig Decker, Richter zu Reutlingen
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ