Geheime Staatspolizei - Staatspolizei(leit)stelle Düsseldorf RW 0036 (Bestand)
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RW 0036 411.01.00-04
Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik) >> 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln >> 2.4. Polizei >> 2.4.3. Polizeidienststellen der NS-Zeit >> 2.4.3.4. Geheime Staatspolizei >> 2.4.3.4.1. Geheime Staatspolizei-Staatspolizei(leit)stelle Düsseldorf
1933-1945
Geheime Staatspolizei-Staatspolizeistelle Düsseldorf: Rundschreiben, Erlasse, Organisation und Verwaltung 1933-1944; Schutzhaft 1934-1944; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1938-1944; Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1934-1944; Wehrmachtsangelegenheiten 1934-1943; Juden 1938-1943; Auswanderungsberatungsstelle Köln 1938-1942; Fahndungsrundschreiben 1935-1944. Außendienststelle Duisburg: Organisation und Verwaltung 1933-1944; Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1933-1943; katholische Kirche 1939-1942; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1940-1944; Druckschriften 1934-1940; Sozial- und Wirtschaftsangelegenheiten 1933-1943; Personeneinzelfälle 1935-1943. Außendienststelle Essen: Organisation und Verwaltung 1941-1942; katholische Kirche und konfessionelle Jugendverbände 1935-1937. Außendienststelle Krefeld: Organisation und Verwaltung 1938-1944; Judenaktion 1938 1938-1939; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1939-1944; Spionage- und Sabotageabwehr 1939-1944; Pass- und Grenzangelegenheiten 1939-1944. Personeneinzelfälle 1941-1943.
Bestandsbeschreibung: Der hier verzeichnete Bestand RW 36 war bis 2018 gemeinsam mit den Beständen RW 18, RW 34, RW 35, RW 37 in einem Findbuch 411.01.00 erfasst und wird nun aus technischen Gründen in einem Einzelfindbuch präsentiert .
Die Akten wurden in den 1960er Jahren aus amerikanischem Gewahrsam übernommen wurden. Es handelt sich um Aktensplitter, die zu einem erheblichen Teil aus Rundschreiben und Erlassen ohne direkten regionalen Bezug bestehen, die teils von den aktenführenden Stellen selbst teils von den vorgesetzten Dienststellen (z.B. Reichssicherheitshauptamt) herausgegeben bzw. weitergeleitet wurden.
Die Akten mit den Altsignaturen/Bestandsbezeichnungen BR 2309 wurden am 12.06.2007 als acc. 43-32/07 durch das Bundesarchiv an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die Abgabe erfolgte im Zuge einer Beständebereinigung innerhalb des Bundesarchivs. Übernommen hat das Bundesarchiv diesen Bestand im Jahr 2005 durch das Britische Foreign Office Research Department (FCO), welche den Bestand als sog. German Collection geführt hat (siehe Dienstregistratur: 43-01-04-2#703/07).
Die Akten mit den Altregistraturen/Bestandsbezeichnungen BR 2278 stammen aus dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR bzw. des ZPKK und des Deutschen Zentralarchivs in Potsdam (eingelegte Bestellzettel und Notizen lasssen dies vermuten) und sind vermutlich in den 90er Jahren des 20. Jh. in den Besitz des Bundesarchivs gelangt.
Die Verzeichnung dieser Akten erfolgte am 13.06.2007 durch Staatsarchivamtmann Christoph Heinen.
Die Akten enthalten Angaben über: Rundschreiben, Erlasse, Organisation und Verwaltung 1933-1944; Schutzhaft 1934-1944; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1938-1944; Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1934-1944; Wehrmachtsangelegenheiten 1934-1943; Juden 1938-1943; Auswanderungsberatungsstelle Köln 1938-1942; Fahndungsrundschreiben 1935-1944. Außendienststelle Duisburg: Organisation und Verwaltung 1933-1944; Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1933-1943; katholische Kirche 1939-1942; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1940-1944; Druckschriften 1934-1940; Sozial- und Wirtschaftsangelegenheiten 1933-1943; Personeneinzelfälle 1935-1943. Außendienststelle Essen: Organisation und Verwaltung 1941-1942; katholische Kirche und konfessionelle Jugendverbände 1935-1937. Außendienststelle Krefeld:
Organisation und Verwaltung 1938-1944; Judenaktion 1938 1938-1939; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1939-1944; Spionage- und Sabotageabwehr 1939-1944; Pass- und Grenzangelegenheiten 1939-1944. Personeneinzelfälle 1941-1943.
Die Benutzung der Akten erfolgt nach den Auflagen des Archivgesetzes NW.
Der Bestand enthält zur Einsicht gesperrte Akten.
Bestandsbeschreibung: Der hier verzeichnete Bestand RW 36 war bis 2018 gemeinsam mit den Beständen RW 18, RW 34, RW 35, RW 37 in einem Findbuch 411.01.00 erfasst und wird nun aus technischen Gründen in einem Einzelfindbuch präsentiert .
Die Akten wurden in den 1960er Jahren aus amerikanischem Gewahrsam übernommen wurden. Es handelt sich um Aktensplitter, die zu einem erheblichen Teil aus Rundschreiben und Erlassen ohne direkten regionalen Bezug bestehen, die teils von den aktenführenden Stellen selbst teils von den vorgesetzten Dienststellen (z.B. Reichssicherheitshauptamt) herausgegeben bzw. weitergeleitet wurden.
Die Akten mit den Altsignaturen/Bestandsbezeichnungen BR 2309 wurden am 12.06.2007 als acc. 43-32/07 durch das Bundesarchiv an das Hauptstaatsarchiv abgegeben. Die Abgabe erfolgte im Zuge einer Beständebereinigung innerhalb des Bundesarchivs. Übernommen hat das Bundesarchiv diesen Bestand im Jahr 2005 durch das Britische Foreign Office Research Department (FCO), welche den Bestand als sog. German Collection geführt hat (siehe Dienstregistratur: 43-01-04-2#703/07).
Die Akten mit den Altregistraturen/Bestandsbezeichnungen BR 2278 stammen aus dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR bzw. des ZPKK und des Deutschen Zentralarchivs in Potsdam (eingelegte Bestellzettel und Notizen lasssen dies vermuten) und sind vermutlich in den 90er Jahren des 20. Jh. in den Besitz des Bundesarchivs gelangt.
Die Verzeichnung dieser Akten erfolgte am 13.06.2007 durch Staatsarchivamtmann Christoph Heinen.
Die Akten enthalten Angaben über: Rundschreiben, Erlasse, Organisation und Verwaltung 1933-1944; Schutzhaft 1934-1944; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1938-1944; Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1934-1944; Wehrmachtsangelegenheiten 1934-1943; Juden 1938-1943; Auswanderungsberatungsstelle Köln 1938-1942; Fahndungsrundschreiben 1935-1944. Außendienststelle Duisburg: Organisation und Verwaltung 1933-1944; Bekämpfung staatsfeindlicher Umtriebe 1933-1943; katholische Kirche 1939-1942; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1940-1944; Druckschriften 1934-1940; Sozial- und Wirtschaftsangelegenheiten 1933-1943; Personeneinzelfälle 1935-1943. Außendienststelle Essen: Organisation und Verwaltung 1941-1942; katholische Kirche und konfessionelle Jugendverbände 1935-1937. Außendienststelle Krefeld:
Organisation und Verwaltung 1938-1944; Judenaktion 1938 1938-1939; ausländische Arbeiter und Kriegsgefangene 1939-1944; Spionage- und Sabotageabwehr 1939-1944; Pass- und Grenzangelegenheiten 1939-1944. Personeneinzelfälle 1941-1943.
Die Benutzung der Akten erfolgt nach den Auflagen des Archivgesetzes NW.
Der Bestand enthält zur Einsicht gesperrte Akten.
Archivbestand
Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
21.04.2026, 08:22 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Rheinland
- Landesarchiv NRW Abteilung Rheinland (Archivtektonik)
- 2. Verwaltungsbehörden Regierungsbezirke Düsseldorf und Köln (Tektonik)
- 2.4. Polizei (Tektonik)
- 2.4.3. Polizeidienststellen der NS-Zeit (Tektonik)
- 2.4.3.4. Geheime Staatspolizei (Tektonik)
- 2.4.3.4.1. Geheime Staatspolizei-Staatspolizei(leit)stelle Düsseldorf (Tektonik)
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