Aus der Schrebergärtnerei der Planung in der Bildungspolitik herauskommen: Zweifel an der Effizienz der Bildungsplanung des Kultusministeriums
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 D701001/402
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 5/002 Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970
Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg des SDR 1958-1970 >> 1970 >> Januar
31. Januar 1970
(O-Ton) Wilhelm Hahn, Prof. Dr., CDU, Kultusminister von Baden-Württemberg: Die Planung wird immer weiter gehen als die Realisierung / Die Schulentwicklungspläne I und II: teils realisiert, teils in der Durchplanung begriffen / Die bildungspolitische Diskussion in der BRD ist weitgehend durch die Planungen Baden-Württembergs geprägt / (1'51)
(O-Ton) Gerhard Noller, Prof. Dr., MdL, SPD, Reutlingen: Hat einiges zur Verdeutlichung der Diskussion zwischen den Koalitionspartnern beigetragen / Fruchtbare Dialektik schadet nicht / Es reicht nicht, sich dauernd auf Taten der Vergangenheit zu berufen: hat nicht die Entwicklung zum Schulentwicklungsplan I gedrängt? / Auch heute ist einiges überreif / (2'51)
(O-Ton) Heinz Bühringer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag: Die Koalitionen der SPD auf Bundes- und Landesebene: Risiko, die Landesregierung könnte über den Bundesrat in Bonn Notwendiges unterlaufen / Reformstau: der Bundesrat darf nicht parteipolitisches Instrument werden, sondern muss loyal die Bemühungen der Bundesregierung unterstützen / Kulturpolitik des Landes: Eindruck, manches müßte zügiger vorangetrieben werden / Der Kultusminister trägt die politische Verantwortung / Fürchtet angesichts unterschiedlicher Koalitionslage illoyales Verhalten der Landesregierung im Bundesrat / (3'48)
(O-Ton) Gerhard Noller, Prof. Dr., MdL, SPD, Reutlingen: Hat einiges zur Verdeutlichung der Diskussion zwischen den Koalitionspartnern beigetragen / Fruchtbare Dialektik schadet nicht / Es reicht nicht, sich dauernd auf Taten der Vergangenheit zu berufen: hat nicht die Entwicklung zum Schulentwicklungsplan I gedrängt? / Auch heute ist einiges überreif / (2'51)
(O-Ton) Heinz Bühringer, Vorsitzender der SPD-Fraktion im baden-württembergischen Landtag: Die Koalitionen der SPD auf Bundes- und Landesebene: Risiko, die Landesregierung könnte über den Bundesrat in Bonn Notwendiges unterlaufen / Reformstau: der Bundesrat darf nicht parteipolitisches Instrument werden, sondern muss loyal die Bemühungen der Bundesregierung unterstützen / Kulturpolitik des Landes: Eindruck, manches müßte zügiger vorangetrieben werden / Der Kultusminister trägt die politische Verantwortung / Fürchtet angesichts unterschiedlicher Koalitionslage illoyales Verhalten der Landesregierung im Bundesrat / (3'48)
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Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Politischer Wochenbericht aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg; Landesregierung
BRD: Bundesregierung, Bundesrat
Bund-Länder-Verhältnis
Reform: Hochschulreform
Schule: Schulentwicklungsplan
Universität
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:23 MEZ