Junker Gregorius Sigelman als Schwager, Herr Melchior Simler, Pfarrherr zu Liel, und Jos Gunderßheim, Stadtschreiber zu Newenburg, vergleichen Jakob Zorn zum Riedt, als Vogt des jungen Hans Kaspar von Baden, Sohn des +Hans Kaspar von Baden, Zorns Tochtermann, mit Hieronimus von Baden über die Erbschaft ihrer (Groß-)Mutter Margarethe von Baden geb. von Wytingen, wie folgt: Hieronimus von Baden soll erhalten: 1200 fl. Hauptgutes, verzinslich mit 60 fl., auf dem Dorf Owingen, 8 ß Stebler und 2 Hühner auf Gilgman Benz zu Schliengen, 8 ß Stebler zu Alticken auf Ludi Suterlin, 15 ß Stebler zu Furbach auf Konrad Hamerstein, 14 ß Stebler zu Kander auf Lienhard Haffners Wittib, 18 ß Stebler auf Hans Steinweglin zu Nider Eckenheim, 4 ß Stebler und 4 Hühner zu Ougken auf Uli Fry 5 ß Stebler und 2 Hühner auf den jungen Gugelmeyer daselbst, 14 ß Stebler auf Hans von Bodman, 1 £ Stebler und 1 Huhn auf Hans Munsterlin, 5 ß Stebler und 2 Hühner auf Heini Schinder, 6 ß Stebler und 2 Hühner auf Hans Tuchscherer, 5 ß Stebler und 1 Huhn auf Gugelmeygers Wittib, 8 ß Stebler zu Mülhein auf Jakob Hertschuo, Von den Pfennig- und Hühnerzinsen, die in den Dinghof Liel gehören: 7 ß Stebler auf Fridlin Gennenbach, 9 Stebler auf der alten Brunnerin, 2 £ 15 ß Stebler und 9 Hühner auf Thoman Beyger und 8 Hühner von den jährlich anfallenden Stupfelhühnern zu Liel. Hans Kaspar soll erhalten: 1020 fl. Hauptgut, verzinslich mit 51 fl. auf der Herrschaft Röteln, Hieronimus soll ihn um 100 fl. Hauptgut gegen Hansen von Andlow oder dessen Bruder ledigen oder schadlos halten. Derselbe hat seine Hälfte an den 6 Mtr Roggen und 5 Mtr Haber auf den jungen Hans Sehringer, angeschlagen zu 34 fl. .Hauptgut, übergeben. Er hat ferner 1 £ 15 ß Stebler und 2 Hühner auf Konrad Hechtlin zu Schliengen herausgegeben sowie 1 £ Stebler und 4 Sester Roggen, gibt Jerg Grossen Witwe zu Ougken, beides zu 46 fl. angeschlagen, womit Hans Kaspar ebenfalls über 1200 fl. Hauptgut verfügt. Er erhält ferner 2 £ 16 ß Stebler und 6 Hühner zu Schliengen auf Heinrich Furbach, 10 ß Stebler auf Matheis Bromer den Seiler daselbst, 7 ß Stebler auf Klaus Frylin den Vogt, 1 £ Stebler auf Hans Oman als Träger, 12 ß Stebler und 2 Hühner auf Christen Graw, 10 ß Stebler und 2 Hühner auf Gilgman Tegerfeld, 10 ß Stebler zu Muchen auf Gilgman Meyger, 12 ß Stebler und 1 Huhn auf Onofrius Rüters Erben, 5 ß Stebler zu Alticken auf Joni Dünckel, 7 ß Stebler und 1 Huhn auf Marzell daselbst, 11 ß Stebler und 9 Hühner zu Ougken auf Wilhelm Hirlings Wittib, 5 ß Stebler auf den Becken daselbst, 18 ß Stebler zu Liel auf Hans Hechtlin. Von den Pfennig- und Hühnerzinsen, die nach Liel in den Dinghof gehören: 12 ½ ß Stebler und 2 Hühner auf Rudolf Muller zu Liel 19 ß 8 Stebler auf Hans Vögelin den Alten, 1 £ Stebler auf Els Weizwylerin, 4 £ Stebler auf Fridlin Eglin, 2 ß 1 Stebler auf Appenzellers Kinder, 3 Hühner auf Wolf Brunner, 2 Hühner auf Hans Furbach und Hans Francken, 2 Hühner auf Hans Scheffel, 1 Huhn auf Fridlin Gennenbach und 8 Hühner von den dortigen Stupfelhühnern. Von den in den Dinghof Liel gehörigen Kornzinsen, den in den Kelnhof gehörigen Weinzinsen und dem Kornzehnten zu Liel gehören Junker Oswald von Baden 2/3, Hieronimus 1/2 Drittel und Hans Kaspar 1/2 Drittel. Die Steuer zu Liel beträgt jährlich 24 £ Stebler, daran gehört die Hälfte Junker Oswald, Hieronimus erhält 3 £, Hans Kaspar 9 £. Vom Steuerwein, jährlich 14 Saum, erhält Junker Oswald die Hälfte, Hieronimus 2 Saum weniger 1 Eimer, Hans Kaspar 5 Saum weniger 1 Eimer. Von den Fasnachtshühnern, jährlich 29, erhält Hieronimus 10, Hans Kaspar 19. Äckerichgeld von fremden Schweinen geht zu 2/3 an Junker Oswald, Hieronimus und Hans Kaspar beziehen je ½ Drittel. Vom Frevelgeld, das in den Dinghof gehört erhält Junker Oswald die Hälfte, Hieronimus und Hans Kaspar je ein Viertel. Die Matten in der langen Matte unter der Mühle bei Alticken gehört zu 2/3 Junker Oswald, zu je einem halben Drittel Hieronimus und Hans Kaspar, die beiden letzteren teilen sich die Langmatte unter Hans Bügklins Haus zu Liel. Vom Zehnten zu Krentzach erhält Junker Oswald die Hälfte, Hieronimus und Hans Kaspar je ein Viertel.