Johan von Hattstein (Hatstein), Königsteinischer Rat, Amtmann zu Butzbach und Kransberg, bekundet in einer vor Notar und Zeugen übergebenen schriftlichen Erklärung, daß, nachdem zwischen seinem + Vater Ludwig und dessen Vetter Christoffel von Hattstein früher ein Vergleich über den gemeinschaftlichen Lehnsbesitz getroffen worden und Christoph nachher versucht hat, für sich und seine Erben eine Sonderbelehnung mit den kurtrierischen Lehen zu erlangen, um die Lehen in andere Hand zu bringen, er jetzt öffentlich gegen solche unbillige 'Praktik' protestiert.
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Johan von Hattstein (Hatstein), Königsteinischer Rat, Amtmann zu Butzbach und Kransberg, bekundet in einer vor Notar und Zeugen übergebenen schriftlichen Erklärung, daß, nachdem zwischen seinem + Vater Ludwig und dessen Vetter Christoffel von Hattstein früher ein Vergleich über den gemeinschaftlichen Lehnsbesitz getroffen worden und Christoph nachher versucht hat, für sich und seine Erben eine Sonderbelehnung mit den kurtrierischen Lehen zu erlangen, um die Lehen in andere Hand zu bringen, er jetzt öffentlich gegen solche unbillige 'Praktik' protestiert.
121, U von Hattstein 1551 Juni 27
121 Nassauische Territorien: Lehnsarchive
Nassauische Territorien: Lehnsarchive >> Urkunden >> 9 Anfangsbuchstabe H >> 9.15 von Hattstein
1551 Juni 27
Notariatsurkunde des Theodericus Brickell von Grüningen (Gröningen) Mainzer Bistums, kaiserlichen Notars, Ausfertigung, Pergament, Notariatszeichen des Theorderich Brickel
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: geschehen zu Arnsburg (Arnspurg) uff sampstag 27. Junij
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Muschenheim, Amtmann zu Hungen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Fegbeutel, Schultheiß zu Lich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Matthias Ackerman von Dieburg
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Heinrich von Muschenheim, Amtmann zu Hungen
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johann Fegbeutel, Schultheiß zu Lich
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Matthias Ackerman von Dieburg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen der Staatsarchive in Hessen.
17.06.2025, 14:09 MESZ