Was in Zeiten des vom September 1703 bis 1706 zu Langenburg gestandene Directorium in genere passiert, und was in Sonderheit wegen des schlechten Cassazustands für Collegial-Ausschreiben ergangen.
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Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 70 Bü 77
Landesarchiv Baden-Württemberg, Hohenlohe-Zentralarchiv Neuenstein, La 70 Grafentagssachen
Grafentagssachen >> 3. Der Grafentag im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts
1703-1706
Enthält:
1. Communication mit den Commembris wegen des Erbachischen Rests, numero 26, 28, 29, 33, 34, 36, 38, 52, 71 et 72.
2. Collegial Salvations-Schreiben an den Kaiser puncto der für die Reichsritterschaft erteilten kaiserlichen Privilegien.
3. Schreiben an des Kammerrichters Kurfürstliche Gnaden und Kommunikation der ritterschaftlichen Privilegien, so sie beim Kammergericht insinuiert. Numero 32.
4. Das wegen Abbleiben Kaisers Leopoldi I. von dem Colleg-Reichs-Gesandten zu Regensburg und seinem Secretario gesuchte Trauer adjouto. Numero 53, 54, 55, 60, 63, 64, 65, 66.
5. Bestellung eines Collegial-Secretariis zur Führung des Protokolls beim Kreistag zu Nürnberg und wie ihm anfangs vier, endlich fünf Gulden wochentlich pro salario, endlich auch noch ein à 30 Gulden auf ein Jahr darüber bewilligt worden.
6. Bericht von Syndicus Mohr über die Stadt Nürnberg und Windsheim, wie auch des Kaufmanns Cambs zu Nürnberg Cassa Restanten und Bestallung über seine gefertigte Concepten an den Kaiser und den Kammerrichter puncto ritterschaftliche privilegii, diese Concepte selbst, welche auch 16. et 12. April 1704 abgegangen.
7. Subsidial-Schreiben an Kurmainz vom gräflichen Directorio für die Grafschaft Castell puncto angefochtenen Mandat-Prozess beim kaiserlichen Reichshofrat von der Ritterschaft über die Collectations Jura bei dem apert worden Kotwizischen Lehen zu Ursprungen.
8. Von Procurator Dr. Gülch zu Wetzlar eingeschickte ritterschaftliche Privilegia ex anno 1688 samt einer Specification, was noch für Privilegia similia beim Kammergericht sich befinden, Numero 129, 131, et 132.
9.Ausführlicher Bericht des Syndicus Mohr von dem Ursprung und der Einführung der Land-Steuer im Heiligen Römischen Reich, worin zugleich mit vorkommt der Ritterschaft Wildhaus Gerechtsame, der JudenHandlung bei der Ritterschaft und ihren Untertanen, ritterschaftliche Zollfreiheit, Contribution, und jus restractus privilegii de non arrestando, ihr leibeigene Leut, executions patent, Prädicat Erhöhung.
1. Communication mit den Commembris wegen des Erbachischen Rests, numero 26, 28, 29, 33, 34, 36, 38, 52, 71 et 72.
2. Collegial Salvations-Schreiben an den Kaiser puncto der für die Reichsritterschaft erteilten kaiserlichen Privilegien.
3. Schreiben an des Kammerrichters Kurfürstliche Gnaden und Kommunikation der ritterschaftlichen Privilegien, so sie beim Kammergericht insinuiert. Numero 32.
4. Das wegen Abbleiben Kaisers Leopoldi I. von dem Colleg-Reichs-Gesandten zu Regensburg und seinem Secretario gesuchte Trauer adjouto. Numero 53, 54, 55, 60, 63, 64, 65, 66.
5. Bestellung eines Collegial-Secretariis zur Führung des Protokolls beim Kreistag zu Nürnberg und wie ihm anfangs vier, endlich fünf Gulden wochentlich pro salario, endlich auch noch ein à 30 Gulden auf ein Jahr darüber bewilligt worden.
6. Bericht von Syndicus Mohr über die Stadt Nürnberg und Windsheim, wie auch des Kaufmanns Cambs zu Nürnberg Cassa Restanten und Bestallung über seine gefertigte Concepten an den Kaiser und den Kammerrichter puncto ritterschaftliche privilegii, diese Concepte selbst, welche auch 16. et 12. April 1704 abgegangen.
7. Subsidial-Schreiben an Kurmainz vom gräflichen Directorio für die Grafschaft Castell puncto angefochtenen Mandat-Prozess beim kaiserlichen Reichshofrat von der Ritterschaft über die Collectations Jura bei dem apert worden Kotwizischen Lehen zu Ursprungen.
8. Von Procurator Dr. Gülch zu Wetzlar eingeschickte ritterschaftliche Privilegia ex anno 1688 samt einer Specification, was noch für Privilegia similia beim Kammergericht sich befinden, Numero 129, 131, et 132.
9.Ausführlicher Bericht des Syndicus Mohr von dem Ursprung und der Einführung der Land-Steuer im Heiligen Römischen Reich, worin zugleich mit vorkommt der Ritterschaft Wildhaus Gerechtsame, der JudenHandlung bei der Ritterschaft und ihren Untertanen, ritterschaftliche Zollfreiheit, Contribution, und jus restractus privilegii de non arrestando, ihr leibeigene Leut, executions patent, Prädicat Erhöhung.
1 Fasz.
Folio (Höhe x Breite)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
14.11.2025, 10:20 MEZ