Nachlass des Soziologen Prof. Dr. Hermann Mitgau (Bestand)
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NLA WO, 261 N
Nds. Landesarchiv, Abt. Wolfenbüttel (Archivtektonik) >> Gliederung >> 4 Nichtstaatliches Schriftgut (N) >> 4.8 Guts- und Familienarchive, Einzelpersonen
1696-1980
Enthält: Handakten betr. berufliche u. wissenschaftliche Tätigkeit, bes. zu Genealogie, Bevölkerungssoziologie; Druckschriften, insbes. betr. Genealogisches, ostfälische Landes- u. Ortskunde
Geschichte des Bestandsbildners: Johannes Hermann Mitgau wurde am 23. Mai 1895 als Sohn des Maschinenbauingenieurs und Landesgewerberats Richard Mitgau in Braunschweig geboren. Er entstammte einer bürgerlichen Familie, die ihre Wurzeln im Nordharzgebiet zwischen Quedlinburg, Braunschweig, Seesen und Gandersheim hat.
Mitgau machte 1914 das Abitur am Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig und meldete sich dann als Kriegsfreiwilliger. Er gehörte dem Ostfries. Inf.-Regiment Nr. 78 an und wurde bei Gefechten in Ostpreußen eingesetzt und verwundet. Nach einem Lazarettaufenthalt wurde er wieder garnisonsverwendungsfähig und kam zur Gouvermentsverwaltung nach Brüssel.
Mitgau, der als "Wandervogel" von der Jugendbewegung geprägt war, studierte ab 1918 in Marburg und an der Universität Heidelberg Geschichte und Sozialwissenschaften, promovierte 1922 und habilitierte sich 1930 mit einer Arbeit über das Soziale Generationsschicksal. Im Anschluß daran folgte er dem Ruf der Pädagogischen Akademie Frankfurt/O., wo er Hochschullehrer für "Soziale Volkskunde" wurde. Nach deren Auflösung war er von 1932 bis 1933 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik in Berlin. Von 1934 bis 1939 lehrte er als Professor für Volkskunde und Familienforschung an der Hochschule für Lehrerbildung zu Cottbus.
Mitgau wurde nach der Machtergreifung 1933 Mitglied der SA und ab 1934 des Nationalsozialistischen Lehrerbundes. Seit 1937 war er Mitglied der NSDAP. 1938 bewarb er sich um Aufnahme in die SS, der er ab 1943 im Rang eines Untersturmführers des SD angehörte. Nach 1939 war er am Aufbau des geplanten Reichsinstituts für Bevölkerungswissenschaft und Bevölkerungspolitik in München beteiligt und arbeitete im Rahmen eines Forschungsauftrages für das Statistische Landesamt in München. In den Jahren 1942 und 1944-1945 war Mitgau erneut Kriegsteilnehmer.
Geschichte des Bestandsbildners: 1923 hatte er Marianne Pomnitz geheiratet und mit ihr drei Kinder (Mane, Rötger & Wolfgang). 1945 flüchtete seine Familie aus Schmellwitz im Spreewald in den Westen.
Von 1946 bis zu seiner Emeritierung 1963 war Mitgau als Professor für Geschichtsdidaktik an der Pädagogischen Hochschule in Göttingen tätig. Der Zusammenhang zwischen Sozialwissenschaft und Familienkunde hat Mitgau stets interessiert. Zahlreiche Veröffentlichungen zeugen davon. Seine bekannteste Publikation ist vermutlich das vierbändige Werk "Gemeinsames Leben" (1948-1977).
Dr. Hermann Mitgau starb am 14. Dezember 1980 in Göttingen
Stand: November 2014
Bestandsgeschichte: Ein erster großer Teil dieses Nachlasses, Zg. 7/1968, ist dem Staatsarchiv am 20.02.1967 ohne Sondervereinbarungen von Herrn Prof. Dr. Hermann Mitgau, Göttingen übergeben worden (jetzt: Nr. 1-18). Er enthält Unterlagen, die sich auf das wissenschaftliche und berufliche Leben Mitgaus beziehen: Korrespondenzen, Manuskript- und Vortragsentwürfe, Rezensionen, Personalia und Vorlesungen, auch zeitgenössische Notizen betr. Hochschulwesen, Zeitungsausschnitte u.a. aus der Zeit von 1919-1966. Entsprechend der Tätigkeit Mitgaus in Göttingen ist das Material ab 1946 vorwiegend auf Niedersachsen bezogen, davor bis 1930 z.T. auf Heidelberg, dann auf Frankfurt/O., Cottbus, Berlin und München.
Weitere Abgaben durch Prof. Dr. Mitgau erfolgten in den Jahren 1969, 1977 und 1979. Nach seinem Tode übergab sein Sohn, Herr Dr. Wolfgang Mitgau, Holzminden, noch drei weitere Abgaben ins hiesige Staatsarchiv: 1989 (v.a. Bibliotheksgut), 2001 und 2013. Das Bundesarchiv in Koblenz hat in den Jahren 2008 und 2009 im Zuge einer Beständebereinigung dort lagernde Nachlaßsplitter von H. Mitgau hierher abgegeben.
Nach Vorarbeiten von Herrn Archivdirektor Dr. König (Zg. 7/1968 ff.) und Frau Fischer (Zg. 49/1989) wurden die Akten von Archivoberinspektor Luttmer verzeichnet und gegliedert. Dabei wurden zahlreiche Dubletten (v.a. Sonderdrucke, Zeitungsausschnitte) nachkassiert. Beim Zugang aus dem Jahre 2013 (Zg. 2013/086) handelt es sich ausschließlich um Unterlagen aus dem sogenannten Familienarchiv Mitgau. Dieses wurde bei der Verzeichnung als geschlossene Einheit beibehalten und ist durch die alten Bandnummern (alte Registratursignatur) rekonstruierbar.
Stand: November 2014
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2014)
Geschichte des Bestandsbildners: Johannes Hermann Mitgau wurde am 23. Mai 1895 als Sohn des Maschinenbauingenieurs und Landesgewerberats Richard Mitgau in Braunschweig geboren. Er entstammte einer bürgerlichen Familie, die ihre Wurzeln im Nordharzgebiet zwischen Quedlinburg, Braunschweig, Seesen und Gandersheim hat.
Mitgau machte 1914 das Abitur am Wilhelm-Gymnasium in Braunschweig und meldete sich dann als Kriegsfreiwilliger. Er gehörte dem Ostfries. Inf.-Regiment Nr. 78 an und wurde bei Gefechten in Ostpreußen eingesetzt und verwundet. Nach einem Lazarettaufenthalt wurde er wieder garnisonsverwendungsfähig und kam zur Gouvermentsverwaltung nach Brüssel.
Mitgau, der als "Wandervogel" von der Jugendbewegung geprägt war, studierte ab 1918 in Marburg und an der Universität Heidelberg Geschichte und Sozialwissenschaften, promovierte 1922 und habilitierte sich 1930 mit einer Arbeit über das Soziale Generationsschicksal. Im Anschluß daran folgte er dem Ruf der Pädagogischen Akademie Frankfurt/O., wo er Hochschullehrer für "Soziale Volkskunde" wurde. Nach deren Auflösung war er von 1932 bis 1933 Lehrbeauftragter an der Hochschule für Politik in Berlin. Von 1934 bis 1939 lehrte er als Professor für Volkskunde und Familienforschung an der Hochschule für Lehrerbildung zu Cottbus.
Mitgau wurde nach der Machtergreifung 1933 Mitglied der SA und ab 1934 des Nationalsozialistischen Lehrerbundes. Seit 1937 war er Mitglied der NSDAP. 1938 bewarb er sich um Aufnahme in die SS, der er ab 1943 im Rang eines Untersturmführers des SD angehörte. Nach 1939 war er am Aufbau des geplanten Reichsinstituts für Bevölkerungswissenschaft und Bevölkerungspolitik in München beteiligt und arbeitete im Rahmen eines Forschungsauftrages für das Statistische Landesamt in München. In den Jahren 1942 und 1944-1945 war Mitgau erneut Kriegsteilnehmer.
Geschichte des Bestandsbildners: 1923 hatte er Marianne Pomnitz geheiratet und mit ihr drei Kinder (Mane, Rötger & Wolfgang). 1945 flüchtete seine Familie aus Schmellwitz im Spreewald in den Westen.
Von 1946 bis zu seiner Emeritierung 1963 war Mitgau als Professor für Geschichtsdidaktik an der Pädagogischen Hochschule in Göttingen tätig. Der Zusammenhang zwischen Sozialwissenschaft und Familienkunde hat Mitgau stets interessiert. Zahlreiche Veröffentlichungen zeugen davon. Seine bekannteste Publikation ist vermutlich das vierbändige Werk "Gemeinsames Leben" (1948-1977).
Dr. Hermann Mitgau starb am 14. Dezember 1980 in Göttingen
Stand: November 2014
Bestandsgeschichte: Ein erster großer Teil dieses Nachlasses, Zg. 7/1968, ist dem Staatsarchiv am 20.02.1967 ohne Sondervereinbarungen von Herrn Prof. Dr. Hermann Mitgau, Göttingen übergeben worden (jetzt: Nr. 1-18). Er enthält Unterlagen, die sich auf das wissenschaftliche und berufliche Leben Mitgaus beziehen: Korrespondenzen, Manuskript- und Vortragsentwürfe, Rezensionen, Personalia und Vorlesungen, auch zeitgenössische Notizen betr. Hochschulwesen, Zeitungsausschnitte u.a. aus der Zeit von 1919-1966. Entsprechend der Tätigkeit Mitgaus in Göttingen ist das Material ab 1946 vorwiegend auf Niedersachsen bezogen, davor bis 1930 z.T. auf Heidelberg, dann auf Frankfurt/O., Cottbus, Berlin und München.
Weitere Abgaben durch Prof. Dr. Mitgau erfolgten in den Jahren 1969, 1977 und 1979. Nach seinem Tode übergab sein Sohn, Herr Dr. Wolfgang Mitgau, Holzminden, noch drei weitere Abgaben ins hiesige Staatsarchiv: 1989 (v.a. Bibliotheksgut), 2001 und 2013. Das Bundesarchiv in Koblenz hat in den Jahren 2008 und 2009 im Zuge einer Beständebereinigung dort lagernde Nachlaßsplitter von H. Mitgau hierher abgegeben.
Nach Vorarbeiten von Herrn Archivdirektor Dr. König (Zg. 7/1968 ff.) und Frau Fischer (Zg. 49/1989) wurden die Akten von Archivoberinspektor Luttmer verzeichnet und gegliedert. Dabei wurden zahlreiche Dubletten (v.a. Sonderdrucke, Zeitungsausschnitte) nachkassiert. Beim Zugang aus dem Jahre 2013 (Zg. 2013/086) handelt es sich ausschließlich um Unterlagen aus dem sogenannten Familienarchiv Mitgau. Dieses wurde bei der Verzeichnung als geschlossene Einheit beibehalten und ist durch die alten Bandnummern (alte Registratursignatur) rekonstruierbar.
Stand: November 2014
Bearbeiter: Stefan Luttmer (2014)
9,4
Bestand
Literatur: Wilhelm Wegener: Hermann Mitgau zum 60. Geburtstag, in: Norddeutsche Familienkunde, 4. Jg. 1955, Heft 3, S. 173f. (enthält auch Veröffentlichungsverzeichnis!)
Literatur: Festgabe, Hermann Mitgau zum 60. Geburtstage. Göttingen 1955 (DiBi Zg. 236/55)
Literatur: Hermann Mitgau ein Siebziger, in: Norddeutsche Familienkunde 33-36 1965 / 2
Literatur: Hermann Mitgau zum 70. Geburtstag, in: Norddeutsche Familienkunde 36-37 1965 / 2 (DiBi Zg. 252/65)
Literatur: Familienkunde im Dienste der Volksforschung. Dem verehrten Lehrer zum 70. Geburtstag in herzlicher Dankbarkeit, in: Norddeutsche Familienkunde 37-39 1965 / 2
Literatur: Verzeichnis der sozialwissenschaftlichen, genealogischen und personengeschichtlichen Veröffentlichungen aus den Jahren 1955 - 1965 von Professor em. Dr. Johan-Hermann Mitgau, in: Norddeutsche Familienkunde 39-42 1965 / 2
Literatur: Verzeichnis der sozialwissenschaftlichen, genealogischen und personengeschichtlichen Veröffentlichungen aus den Jahren 1965-1970 von Prof. em. Dr. Johann-Hermann Mitgau, in: Norddeutsche Familienkunde 303-306 1970 / 2
Literatur: Hermann Mitgau 80 Jahre alt, in: Norddeutsche Familienkunde 268-270 1975 / 2
Literatur: J. König: Hermann Mitgau +, in: Braunschweigisches Jahrbuch Bd. 61, 1980, S. 167f.
Literatur: H. Kuss: Genealogie als Gesellschaftswissenschaft, Hermann Mitgau (1895-1980), in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 118, 1982, S. 261ff.
Literatur: Horst Knospe: Mitgau, Johan-Hermann, in: Wilhelm Bernsdorf/ders. (Hgg.): Internationales Soziologenlexikon, Bd. 2, Enke, Stuttgart 1984, S. 580 f.
Literatur: Bachmann: Mitgau, Johannes Hermann, in: Braunschweigisches Biographisches Lexikon 19. und 20. Jahrhundert, 1996, S. 420f.
Literatur: Hans-Christian Harten, Uwe Neirich, Matthias Schwerendt: Rassenhygiene als Erziehungsideologie des Dritten Reiches. Ein bio-bibliographisches Handbuch, Berlin: Akademie Verlag, 2006, S. 254 f. Mitgaus eigene Publikationen (Auswahl): ------------------------------------------------------------
Literatur: Zur Geschichte des Geschlechtes Mitgau. Heidelberg 1923 (DiBi Zg. 159/61)
Literatur: Beiträge zur Familiengeschichte Mitgau (aus dem Harzgau) von der Reformationszeit bis zur Gegenwart. Berlin 1933. 17 Bde (DiBi P 1632a)
Literatur: Gemeinsames Leben. Göttingen 1943. 4 Bde (DiBi P 1632c)
Literatur: Das Biedermeier und die Umformung des Bürgertums. Wolfenbüttel 1947 (DiBi P 1632d)
Literatur: Aus dem Leben eines Marienthal'schen Geistlichen vor zweihundert Jahren; Johann Rötger Mitgau (1691-1759). Aus: Helmstedter Kreisblatt, Febr.-März 1939 (DiBi P 1632b)
Literatur: Über die Herkunft der Luise Niemeyer geb. Mitgau (1789-1822). Aus: Familien-Nachrichten für das Geschlecht Niemeyer (Halle). Stück 9. 1927. S. 22-30 (DiBi P 1633)
Literatur: Der Verwandten- und Freundeskreis der Frau Bürgermeisterin zu Schöningen, Maria Elisabeth Juliane Mitgau, geb. Stisser (1743-1785). Hannover 1967. In: Forschungsberichte der Familienkundlichen Kommission für Niedersachsen und Bremen sowie angrenzende ostfälische Gebiete e.V. (DiBi Zg. 540/67:3)
Literatur: Vom alten Braunschweig. Erinnerungen an Richard Mitgau (1862-1915). Sonderdruck aus "Braunschweigische Heimat" 1951/52 (DiBi Q 463)
Literatur: 400 Jahre Heimatgeschichte im Spiegel der zeitgenössischen Deutschen Städteansicht (Schrifttumsberichte zur Genealogie, Juni 1951) (DiBi F 18g)
Literatur: Johan Hermann Kloos (1842-1901) ord. Prof. der Mineralogie und Geologie an der Technischen Hochschule zu Braunschweig. Braunschweig 1926. Sonderdruck aus "Braunschweigisches Magazin" 1926 (DiBi P 1214b)
Literatur: Festgabe, Hermann Mitgau zum 60. Geburtstage. Göttingen 1955 (DiBi Zg. 236/55)
Literatur: Hermann Mitgau ein Siebziger, in: Norddeutsche Familienkunde 33-36 1965 / 2
Literatur: Hermann Mitgau zum 70. Geburtstag, in: Norddeutsche Familienkunde 36-37 1965 / 2 (DiBi Zg. 252/65)
Literatur: Familienkunde im Dienste der Volksforschung. Dem verehrten Lehrer zum 70. Geburtstag in herzlicher Dankbarkeit, in: Norddeutsche Familienkunde 37-39 1965 / 2
Literatur: Verzeichnis der sozialwissenschaftlichen, genealogischen und personengeschichtlichen Veröffentlichungen aus den Jahren 1955 - 1965 von Professor em. Dr. Johan-Hermann Mitgau, in: Norddeutsche Familienkunde 39-42 1965 / 2
Literatur: Verzeichnis der sozialwissenschaftlichen, genealogischen und personengeschichtlichen Veröffentlichungen aus den Jahren 1965-1970 von Prof. em. Dr. Johann-Hermann Mitgau, in: Norddeutsche Familienkunde 303-306 1970 / 2
Literatur: Hermann Mitgau 80 Jahre alt, in: Norddeutsche Familienkunde 268-270 1975 / 2
Literatur: J. König: Hermann Mitgau +, in: Braunschweigisches Jahrbuch Bd. 61, 1980, S. 167f.
Literatur: H. Kuss: Genealogie als Gesellschaftswissenschaft, Hermann Mitgau (1895-1980), in: Blätter für deutsche Landesgeschichte 118, 1982, S. 261ff.
Literatur: Horst Knospe: Mitgau, Johan-Hermann, in: Wilhelm Bernsdorf/ders. (Hgg.): Internationales Soziologenlexikon, Bd. 2, Enke, Stuttgart 1984, S. 580 f.
Literatur: Bachmann: Mitgau, Johannes Hermann, in: Braunschweigisches Biographisches Lexikon 19. und 20. Jahrhundert, 1996, S. 420f.
Literatur: Hans-Christian Harten, Uwe Neirich, Matthias Schwerendt: Rassenhygiene als Erziehungsideologie des Dritten Reiches. Ein bio-bibliographisches Handbuch, Berlin: Akademie Verlag, 2006, S. 254 f. Mitgaus eigene Publikationen (Auswahl): ------------------------------------------------------------
Literatur: Zur Geschichte des Geschlechtes Mitgau. Heidelberg 1923 (DiBi Zg. 159/61)
Literatur: Beiträge zur Familiengeschichte Mitgau (aus dem Harzgau) von der Reformationszeit bis zur Gegenwart. Berlin 1933. 17 Bde (DiBi P 1632a)
Literatur: Gemeinsames Leben. Göttingen 1943. 4 Bde (DiBi P 1632c)
Literatur: Das Biedermeier und die Umformung des Bürgertums. Wolfenbüttel 1947 (DiBi P 1632d)
Literatur: Aus dem Leben eines Marienthal'schen Geistlichen vor zweihundert Jahren; Johann Rötger Mitgau (1691-1759). Aus: Helmstedter Kreisblatt, Febr.-März 1939 (DiBi P 1632b)
Literatur: Über die Herkunft der Luise Niemeyer geb. Mitgau (1789-1822). Aus: Familien-Nachrichten für das Geschlecht Niemeyer (Halle). Stück 9. 1927. S. 22-30 (DiBi P 1633)
Literatur: Der Verwandten- und Freundeskreis der Frau Bürgermeisterin zu Schöningen, Maria Elisabeth Juliane Mitgau, geb. Stisser (1743-1785). Hannover 1967. In: Forschungsberichte der Familienkundlichen Kommission für Niedersachsen und Bremen sowie angrenzende ostfälische Gebiete e.V. (DiBi Zg. 540/67:3)
Literatur: Vom alten Braunschweig. Erinnerungen an Richard Mitgau (1862-1915). Sonderdruck aus "Braunschweigische Heimat" 1951/52 (DiBi Q 463)
Literatur: 400 Jahre Heimatgeschichte im Spiegel der zeitgenössischen Deutschen Städteansicht (Schrifttumsberichte zur Genealogie, Juni 1951) (DiBi F 18g)
Literatur: Johan Hermann Kloos (1842-1901) ord. Prof. der Mineralogie und Geologie an der Technischen Hochschule zu Braunschweig. Braunschweig 1926. Sonderdruck aus "Braunschweigisches Magazin" 1926 (DiBi P 1214b)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
16.06.2025, 12:45 MESZ