Matthäus Haffner, Elsbeth Diepoltin, seine Hausfrau, Hans Diebolt, ihr Sohn, sowie Hans Bann und Hans Müller als Pfleger der Kinder des Matthäus Hafner und der Elsbeth Diepoltin namens Konrad, Bläsi, Adam, Peter, Margarete, Anna und Ursula verkaufen dem Grafen Andreas von Sonnenberg, Truchsessen zu Waldburg, Herrn zu Scheer, den Laienzehnten zu Dietelhofen, den der Verkäufer von der St. Niklas-Pflege daselbst erkauft hatte [vgl. 1474 Juli 29] um 260 Pfd. h Riedlinger Währung
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Matthäus Haffner, Elsbeth Diepoltin, seine Hausfrau, Hans Diebolt, ihr Sohn, sowie Hans Bann und Hans Müller als Pfleger der Kinder des Matthäus Hafner und der Elsbeth Diepoltin namens Konrad, Bläsi, Adam, Peter, Margarete, Anna und Ursula verkaufen dem Grafen Andreas von Sonnenberg, Truchsessen zu Waldburg, Herrn zu Scheer, den Laienzehnten zu Dietelhofen, den der Verkäufer von der St. Niklas-Pflege daselbst erkauft hatte [vgl. 1474 Juli 29] um 260 Pfd. h Riedlinger Währung
Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/13 T 1 Nr. 76
Rep. VIII K. 5 F 2a Nr. 10
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Sigmaringen, Dep. 30/13 T 1 Dürmentingen-Bussen: Urkunden
Dürmentingen-Bussen: Urkunden >> I. Urkunden
1498 Januar 29 (Mo n. Pauli Bekehrung)
Urkunden
Siegler: die edlen, festen Ludwig Speth u. Sigmund v. Stotzingen zu Heudorf
Bann, Hans; Dietelhofen
Diebolt(in) Elsbeth; Dietelhofen
Diebolt(in), Hans
Haffner, Adam; Dietelhofen
Haffner, Anna
Haffner, Bläsi
Haffner, Konrad; Dietelhofen
Haffner, Margarete
Haffner, Matthäus
Haffner, Peter
Haffner, Ursula
Müller, Hans; Dietelhofen
Speth, Ludwig von
Stotzingen, Sigmund von
Dietelhofen, Unlingen BC
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
03.04.2025, 13:47 MESZ