Ehevertrag zwischen dem verwitweten Pfarrer in Bräunisheim [Gde. Amtstetten/Alb-Donau-Kreis] Johann David Schneider und der ledigen Katharina Helena Mürdel. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Maria Juditha geborene Cellerarius die drei Kinder Tobias, Veronika Elisabeth und Katharina Christina. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Pfarrers in Öllingen [Alb-Donau-Kreis] Johann Christoph Schmid und des Kürschners Ludwig Friedrich Edel als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Handelsmanns Markus Daniel Gelb und des Apothekers Tafel Rudolf Roth als Pfleger der Braut.
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Ehevertrag zwischen dem verwitweten Pfarrer in Bräunisheim [Gde. Amtstetten/Alb-Donau-Kreis] Johann David Schneider und der ledigen Katharina Helena Mürdel. Der Bräutigam hat aus seiner ersten Ehe mit Maria Juditha geborene Cellerarius die drei Kinder Tobias, Veronika Elisabeth und Katharina Christina. Geschlossen wird der Vertrag im Beisein des Pfarrers in Öllingen [Alb-Donau-Kreis] Johann Christoph Schmid und des Kürschners Ludwig Friedrich Edel als Pfleger der Kinder des Bräutigams sowie des Handelsmanns Markus Daniel Gelb und des Apothekers Tafel Rudolf Roth als Pfleger der Braut.
A Urk. Heiratsverträge, 651
A Urk. Heiratsverträge A Urkunden Heiratsverträge
A Urkunden Heiratsverträge
1778 Oktober 22.
Archivale
Sprache: Deutsch
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann David Schneider und Katharina Helena Mürdel
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Valentin Stoß und Albrecht Kiechel von Kiechelsberg [wohl Kiechlinsbergen Stadt Endingen/Lkr. Emmendingen], Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 15 (18. Jh.); N. 560 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz der Braut vom 20. August 1778
Datum: So geschehen Ulm, den 22ten octobris 1778.
Ausstellungsort: Ulm
Aussteller: Johann David Schneider und Katharina Helena Mürdel
Siegler: Die Ratsherren Markus Anton von Baldinger, Reinhold Ludwig Krafft von Dellmensingen [Stadt Erbach/Alb-Donau-Kreis], Valentin Stoß und Albrecht Kiechel von Kiechelsberg [wohl Kiechlinsbergen Stadt Endingen/Lkr. Emmendingen], Pflegamtsverwalter in Ulm, auf Bitte der Eheleute und Pfleger mit dem größeren Siegel des Pflegamts
Kanzleivermerke: N. 15 (18. Jh.); N. 560 (19. Jh.)
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Papierlibell
Siegelbefund: Aufgedrücktes Oblatensiegel aus rotem Wachs; leicht beschädigt
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Beilage: Inventar über den Besitz der Braut vom 20. August 1778
Datum: So geschehen Ulm, den 22ten octobris 1778.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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