Der Offizial des Würzburger Domherren und Archidiakon Johannes von Grumbach teilt dem Pfarrer in Münnerstadt mit, dass nach dem Verzicht des Markus Napf der Würzburger Domdekan und Generalvikar des Bischofs Gottfried [Schenk von Limpurg] Richard von Maßbach den Altar St. Elisabeth in der Pfarrkirche zu Münnerstadt dem Johannes Breunig verliehen und ihn beauftragt hat, diesen in den Besitz des Altars einzuführen. Da er aber wegen anderweitiger Geschäfte verhindert ist, befiehlt der Offizial dem Pfarrer, den Johannes Breunig in den Besitz dieses Altars zu setzen und ihm alle mit diesem verbundenen Einkünfte und Rechte zu übertragen. Datum Wurtzburg 1448 feria quinta post Nativitatis Marie virginis. Aussteller: Offizial des Archidiakons Johannes von Grumbach. Empfänger: Pfarrer in Münnerstadt
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Der Offizial des Würzburger Domherren und Archidiakon Johannes von Grumbach teilt dem Pfarrer in Münnerstadt mit, dass nach dem Verzicht des Markus Napf der Würzburger Domdekan und Generalvikar des Bischofs Gottfried [Schenk von Limpurg] Richard von Maßbach den Altar St. Elisabeth in der Pfarrkirche zu Münnerstadt dem Johannes Breunig verliehen und ihn beauftragt hat, diesen in den Besitz des Altars einzuführen. Da er aber wegen anderweitiger Geschäfte verhindert ist, befiehlt der Offizial dem Pfarrer, den Johannes Breunig in den Besitz dieses Altars zu setzen und ihm alle mit diesem verbundenen Einkünfte und Rechte zu übertragen. Datum Wurtzburg 1448 feria quinta post Nativitatis Marie virginis. Aussteller: Offizial des Archidiakons Johannes von Grumbach. Empfänger: Pfarrer in Münnerstadt
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden 1448 September 12
StA Würzburg: Würzburger Urkunden 82 / 111
Deutscher Orden, Kommende Münnerstadt Urkunden 1448 September 12
Registratursignatur/AZ: N. 10 in fasc. 2J lat. 82 cist. W (18. Jh.)
Registratursignatur/AZ: Nro. 9 (19. Jh.)
Registratursignatur/AZ: 2 (19. Jh.)
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden
Deutscher Orden Kommende Münnerstadt Urkunden >> Einzelregestierung von Urkunden
1448 September 12, Würzburg
Pergament
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: Offizial; an Pergamentstreifen anhängend, besch.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 377
Vermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.) vacat (15. Jh.)
Typ: 1448 September 12
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Überlieferung: Original
Literatur: Repertorium: Rep. 1, Bd. 7, S. 377
Vermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.) vacat (15. Jh.)
Typ: 1448 September 12
Medium: A = Analoges Archivalie
Äußere Beschreibung: Überlieferungsart: Ausf.; lat. Beschreibstoff: Perg.
Grumbach, Johannes von, Würzburg, Domherr und Archdiakon
Napf, Markus, Münnerstadt, Vikar
Breunig, Johannes, Münnerstadt, Vikar
Maßbach, Richard von, Würzburg, Domdekan und Generalvikar
Schenk von Limpurg, Gottfried, Würzburg, Bischof
Würzburg, Offizial, des Domherrn Johannes von Grumbach
Würzburg, Domstift, Kanoniker
Würzburg, Domstift, Dekan
Würzburg, Bischof, Archidiakon
Würzburg, Bischof, Generalvikar
Würzburg, Bischof
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Pfarrer
Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen), Pfarrkirche, Altar, St. Elisabeth
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.08.2025, 09:55 MESZ
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