Johannes Pfalzgraf bei Rhein, Vormund und der kurfürstlichen Pfalz Administrator, Herzog in Bayern, Reichserztruchseß und Kurfürst, belehnt, nachdem Wolf Nenninger zu Samland (Samblant) in Preußen seine von der Herrschaft Weinsberg herrührenden pfälzischen Mannlehen (ein Lehen zu Brainkofen, eine Hube zu Mutlangen, den Rebberg, die Äcker und Wiesen unten im Grunde zu Haubersbronn bei Schorndorf nebst einem Hölzlein oben an dem Berge) an verstorbenen Rochus Meulin zu Gmünd um 300 Gulden dereinst veräußert hat, Ulrich Meulin, Sohn des verstorbenen Bernhard Meulin, damit.
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Johannes Pfalzgraf bei Rhein, Vormund und der kurfürstlichen Pfalz Administrator, Herzog in Bayern, Reichserztruchseß und Kurfürst, belehnt, nachdem Wolf Nenninger zu Samland (Samblant) in Preußen seine von der Herrschaft Weinsberg herrührenden pfälzischen Mannlehen (ein Lehen zu Brainkofen, eine Hube zu Mutlangen, den Rebberg, die Äcker und Wiesen unten im Grunde zu Haubersbronn bei Schorndorf nebst einem Hölzlein oben an dem Berge) an verstorbenen Rochus Meulin zu Gmünd um 300 Gulden dereinst veräußert hat, Ulrich Meulin, Sohn des verstorbenen Bernhard Meulin, damit.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S U 1162
B 177 S Bü 310
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 19. Einzelne Orte >> 19.18 Brainkofen
1613 Juni 1
Urkunden
Schaden: Perg. durchlocht
Ausstellungsort: Heidelberg
Aussteller: Johannes Pfalzgraf bei Rhein
Siegler: Johannes Pfalzgraf bei Rhein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Ausstellungsort: Heidelberg
Aussteller: Johannes Pfalzgraf bei Rhein
Siegler: Johannes Pfalzgraf bei Rhein
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 Sg. abg.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:27 MEZ
Namensnennung 3.0 Deutschland