Thaddäus-Troll-Preisträger 1993 Harald Hurst
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 D931033/119
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 1/004 Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993
Hörfunksendungen des SDR aus dem Jahre 1993 >> September
8. September 1993
Der Ettlinger Autor und Journalist Harald Hurst wird für sein Gesamtkunstwerk mit dem Thaddäus-Troll-Preis 1993 ausgezeichnet. Der mit 7000 Mark dotierte Preis wird vom Förderkreis deutscher Schriftsteller in Baden- Württemberg verliehen und heute im Rahmen eines Thaddäus-Troll-Festivals in Stuttgart übergeben. Hurst schreibt vor allem Kurzgeschichten, Satirisches, Erzählungen und Hörspiele. HURST: Es gibt Gemeinsamkeiten zwischen ihm als badischem Dichter und Thaddäus Troll als schwäbischem Dichter, so z.B. bei der Verwendung der Umgangssprache, und beide besitzen die gleiche humorvolle ironische Distanz. Er hat bis jetzt sieben Bücher herausgegeben. Die Bücher sind fast immer in einer Mischung aus Umgangs- und Schriftssprache erschienen. Lesung aus seinem neuen Buch "Daß i net lach'!"
0:11:55; 0'11
Audio-Visuelle Medien
Dialekt und Dialektdichtung: Badisch
Literatur
Lyrik
Preis; Thaddäus-Troll-Preis
Schriftsteller
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:20 MEZ
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