Notariatsinstrument des Nicolaus Ulmer von Nurmberg, Kleriker Bamberger Bistums: Der Rat zu Nürnberg läßt Hanns Hang früher zu Wöhrd bei Nürnberg gesessen, in Sachen seiner Klage gegen den Eckmanßhover, den Wagner, den Haymen, den Fursich, Fritz Hoffman, den Kastner, Hanns Lang, Hanns Tewrell und Wilhelm Jordann, sämtliche Bürger zu Nürnberg, wegen der übelen Nachrede, als ob er ein Kundschafter im Dienste des Ritters Hanns Gewolff sei, durch die Ratsherren Hanns Lemel und Martheim Beheym eröffnen: nachdem er sich mit der einfachen Erklärung der Angeklagten, dass sie von ihm nur Gutes wüßten, nicht zufrieden geben wolle, sei der Rat bereit ihm vor des Reichs Richter zu Nürnberg oder dem Kaiser oder einer Stadt gemäß den Nürnberger Freiheitsbriefen Rechtens beholfen zu sein. - Zeugen: Jobst Lopell von Nürnberg und Eritz Schaden vom Hof.
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Notariatsinstrument des Nicolaus Ulmer von Nurmberg, Kleriker Bamberger Bistums: Der Rat zu Nürnberg läßt Hanns Hang früher zu Wöhrd bei Nürnberg gesessen, in Sachen seiner Klage gegen den Eckmanßhover, den Wagner, den Haymen, den Fursich, Fritz Hoffman, den Kastner, Hanns Lang, Hanns Tewrell und Wilhelm Jordann, sämtliche Bürger zu Nürnberg, wegen der übelen Nachrede, als ob er ein Kundschafter im Dienste des Ritters Hanns Gewolff sei, durch die Ratsherren Hanns Lemel und Martheim Beheym eröffnen: nachdem er sich mit der einfachen Erklärung der Angeklagten, dass sie von ihm nur Gutes wüßten, nicht zufrieden geben wolle, sei der Rat bereit ihm vor des Reichs Richter zu Nürnberg oder dem Kaiser oder einer Stadt gemäß den Nürnberger Freiheitsbriefen Rechtens beholfen zu sein. - Zeugen: Jobst Lopell von Nürnberg und Eritz Schaden vom Hof.
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden 3372
Lade 23 Nr. 53; V 94/1 Nr. 3372
Zusatzklassifikation: Notariatsinstrument
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden
Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden >> Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475
1465 Juli 24
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: mit Notarssignet und Unterschrift des Notars.
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Geschehen 1465 am mittwoch nach sand Maria Magdalenen tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1465
Monat: 7
Tag: 24
Überlieferung: Ausfertigung
Originaldatierung: Geschehen 1465 am mittwoch nach sand Maria Magdalenen tag.
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1465
Monat: 7
Tag: 24
Beheim (Peheim) Mathis
Teurell, Johann
Eckmanshofer, Wagner
Friedrich III., Kaiser
Gewolff, Johann, Ritter
Hagmen, Fursich
Haug, Johann (Stadtrichter zu Nürnberg)
Hofmann (Hoffmann) Friedrich (Kastner)
Jordan, Wilhelm
Lang (Lanng) Johann
Lemel, Johann
Lopell, Jobst
Schaden, Friedrich
Ulmer, Nikolaus (Notar)
Nürnberg, Freiheitsbriefe, Nürnberger
Nürnberg, Ratsherr
Nürnberg, Reichsrichter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:50 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Losungamt - siehe auch Nürnberger Archivalien sowie Ämterrechnungen (Tektonik)
- 35 neue Laden und 7-farbiges Alphabet (Tektonik)
- Reichsstadt Nürnberg, Losungamt, 35 neue Laden, Urkunden (Bestand)
- Lade 23: Notariatsinstrumente über Rechtshändel des Rates und der Bürger, 1427-1475 (Gliederung)
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